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rpi Newsletter
Ausgabe 10 / September 2017
EDITORIAL

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

"Unlängst in einer 4. Klasse, Religionsunterricht. Die Geschichte des blinden Bartimäus, der von Jesus geheilt wird. Die Lehrerin fragt, warum die Menschen nun so freundlich mit Bartimäus umgehen, wo sie ihn vor seiner Heilung doch schikanierten oder übersahen. Ein Schüler meldet sich eifrigst: "Weil der Jesus sie sonst alle blind gemacht hätte." Ein Moment Stille, Verblüffung im Gesicht der Lehrerin. Was sagt man denn dazu?

Aber der Junge hat genau und sehr tief verstanden, um was es geht: Bartimäus hat einen Freund gewonnen und der ist stark, stärker als die anderen. Und nun geht es bei Bartimäus so zu wie eben vor 10 Minuten noch auf dem Schulhof: Freunde halten zusammen. Wie gut, dass ich einen starken Freund habe, zumindest stärker als die anderen. Ich sonne mich in dessen Schutz. Wenn Kinder theologisieren, lernen wir Erwachsene. In der gleichen Unterrichtsstunde ging es später darum, wie nun das Leben des Bartimäus weitergeht, nach der Begegnung mit Jesus und nach seiner Heilung. Klar, die Lehrerin zielte darauf ab, dass Bartimäus nun quasi in der Nachfolge Jesu erzählen wird von seinen Erlebnissen mit diesem Prediger und Heiler. Wieder meldet sich ein Schüler: "Der Bartimäus wird jetzt ein ganz reicher Kaufmann!"; "Ja wieso das denn?"; "Weil Sie doch gesagt haben, das Treffen mit Jesus hat alles anders gemacht. Früher war Bartimäus arm, jetzt wird er reich." Es ist ein Privileg, Religion in unseren Schulen unterrichten zu dürfen. Es ist nicht immer leicht, aber es macht reich. Kinder begleitend zur Seite stehen zu können, wenn diese sich "Ihren Reim" machen auf die alten Geschichten der Bibel, gibt es eigentlich keinen schöneren Beruf. Freuen Sie sich darüber, Religionslehrerin / Religionslehrer zu sein! Herzliche Grüße. Ihr Uwe Martini"

Dieser Text ist tatsächlich schon 15 Jahre alt. Im Jahre 2002 schrieb ich ihn als Vorwort eines Newsletters des RPA Gießen. Zufällig fiel er mir "beim Aufräumen" in den Sommerferien in die Hände. Es kam mir vor, als hätte ich diesen damaligen Text heute an mich selbst gerichtet. Manchmal tut es gut, sich zu vergewissern, was man eigentlich tut. Gibt es einen schöneren Beruf? Damals als Studienleiter des RPA habe ich noch mehr selbst unterrichtet, heute als Direktor des RPI versuche ich, meine Erfahrungen anderen Lehrkräften zur Verfügung zu stellen. Aber letztlich geht es uns allen doch immer nur um solche Jungens und Mädchen, die sich ihren Reim auf Gott und die Welt machen und wir dürfen ihnen dabei behilflich sein. Also: Freuen wir uns darüber! Freuen wir uns, Religion in Schule und Kirche unterrichten zu dürfen.

Ihr Uwe Martini, Direktor RPI

INHALT
1. Reformationsjubiläum
2. RPI Impulse 3 /17: "Religion gemeinsam lernern"
3. Studienleiter für das RPI Mainz gesucht!!
4. Konfessioneller RU
5. Wettbewerbe
6. Vorankündigungen
7. Fit für den Unterricht
8. Fundsachen im Web
9. Zur Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden
10. Digitale Welten
11. Interreligiöses Lernen
12. Inklusion
13. Neues Material
14. Videos und Filme
15. Das neue rpi-virtuell
16. Abraham
17. Lit Tipps
18. Die besondere Webseite: NARRT
19. Vortrag eines großen theologischen Lehrers
20. In eigener Sache: Neuer Interreligiöser Newsletter
21. Humor und Absurdes

1. Reformationsjubiläum


- Schulprojekte zum Reformationsjubiläum 
Evangelische Kirche veröffentlicht umfangreiche Materialsammlung
  
Mit einer neuen Internetseite wollen die Evangelische Kirche in Deutschland  (EKD) und das erziehungswissenschaftliche Comenius-Institut Schulen zur Beschäftigung mit der Reformation anregen. Unter der Adresse www.schulprojekte-reformation.de erhalten unterschiedliche Schularten multimediale Materialien zur Durchführung von Schulprojekten zum 500. Reformationsjubiläum. Ein eigens entwickeltes digitales Luther-Spiel lässt Schülerinnen und Schüler eine Zeitreise ins 16. Jahrhundert unternehmen und übersetzt Grundanliegen der Reformation in die heutige Lebenswelt. Unterstützt wird die Initiative durch die Kultusministerkonferenz (KMK). Mit didaktisch-methodischen Impulsen zur sechsteiligen Filmreihe „Der Luther-Code“ integriert die Website auch Materialien des Medieninstitutes der Länder (FWU). „Gedenk- und Jahrestage sowie der Besuch von Orten der Erinnerung bieten die besondere Chance, jungen Menschen die Bedeutung der Geschichte für ihr eigenes Leben und ihre eigene Zeit deutlich zu machen“, betont die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und baden-württembergische Ministerin für Kultur, Jugend und Sport, Dr. Susanne Eisenmann: „Erinnern und Erinnerungskultur sind Teil historisch-politischer Bildung und somit Gegenstand auch des schulischen Lernens. Darum ist es wichtig, dass die Impulse der Reformation, die sich bis heute auf Gesellschaft, Kultur, Kirchen und Religion auswirken, in den Schulen in besonderer Weise thematisiert werden. Ich möchte daher die Schulen ausdrücklich ermutigen, dieses anschauliche Material zu nutzen.“ Der 31. Oktober wird in diesem Jahr aus Anlass des Jubiläums bundesweit als arbeitsfreier Feiertag begangen.
http://schulprojekte-reformation.de/  

- Material zum Reformationstag   
Folgendes Material steht im Downloadbereich des "Zentrum Verkündigung" der EKHN in Frankfurt zur Verfügung: 
- Reformation und Gottesbilder, Vorschläge für Gottesdienste und Andachten zum Reformationstag 2017
- Bild Gottes - Generationenverbindender Gottesdienst zum Reformationstag 2017; Pfarrerin Natalie Ende 
- Ein feste Burg - eine Melodie und ihre Gottesbilder, Gottesdienstentwurf zum Reformationsgottesdienst 31.10.2017; Pfarrerin Doris Joachim-Storch; Musikvorschläge: Christa Kirschbaum  
- Es ist Raum bei mir - meditative Impulse in geöffneten Kirchen am Reformationstag 2017; Pfarrerin Dorothea Hillingshäuser, Pfarrer Dr. Markus Zink  
Quelle, weitere Hinweise etc.:  https://www.zentrum-verkuendigung.de/index.php?id=762

- Schülermagazin Reformation
Die Deutsche Bibelgesellschaft schreibt: "Anlässlich des großen Reformationsjubiläums 2017, in dem in ganz Deutschland an 500 Jahre Reformation erinnert wird, ist es uns als Deutsche Bibelgesellschaft ein Anliegen, das Thema Reformation verständlich zu machen. Zum einen auf dem Hintergrund der Bibelübersetzung Martin Luthers, aber auch aufgrund der Inhalte und Folgen der Reformationsbewegung. Daher wir bieten wir Ihnen bei der Positionierung des Themas Reformation im Unterricht unsere Unterstützung an. Aus diesem Grund haben wir das Schülermagazin Reformation erstellt: Abwechslungsreich, einladend und kindgerecht wird auf fünf Doppelseiten das Thema Reformation entfaltet." Die Hintergründe der Reformation und die Person Martin Luthers werden unterhaltsam und gut nachvollziehbar thematisiert. Aber auch die Entstehung der Lutherbibel und die Auseinandersetzung mit der Bibel als Begründungsquelle freiheitlich-reformatorischen Denkens und Handelns werden erläutert. Das Magazin eignet sich zum Verteilen an Schülerinnen und Schüler insbesondere der Klassen 3 bis 6. Die Inhalte des Heftes lassen sich aber ebenso gut auch in die eigenen Schulstundenentwürfe einbauen. Das Schülermagazin zur Reformation Martin Luther macht Sachen kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

Das Schülermagazin Reformation gibt es auch als Klassensatz im 40er Pack (1 Klassensatz = 40 Einzelhefte) und kann in unserem Shop bestellt werden.

 
- Ergänzung zum Schülermagazin Reformation: Stundenentwurf für Schülerinnen und Schüler der Klassen 3-6
Zum Schülermagazin Reformation bieten wir für Religionslehrerinnen und Religionslehrer einen Stundenentwurf an. Dieser orientiert sich am Bildungsplan 2016 für Evangelische und Katholische Religionslehre des Landes Baden-Württemberg für die Klassen 3/4 (Grundschule) und 5/6 (Sekundarstufe 1). Der Stundenentwurf ermöglicht Schülerinnen und Schülern eine einführende Auseinandersetzung mit der Bibelübersetzung Martin Luthers (Lutherbibel 2017). Dabei werden sowohl der bemerkenswerte Beitrag Luthers zur Entwicklung der deutschen Sprache als auch seine Absichten und Motive bei der Erstellung seiner Übersetzung thematisiert. Den Stundenentwurf mit allen zugehörigen Materialien können Sie hier kostenfrei herunterladen
 
 - Die Wortfabrik  
Worte, die wir auch heute noch gebrauchen, wie beispielsweise das Lästermaul, nach Herzenslust oder der Lückenbüßer, wurden von Martin Luther erfunden. Und auch wir können mit einer Wort-Erfindungsmaschine kreativ werden. Entdecke die Wortfabrik und werde „Wort-Erfinder“!

- Bücherschau
Was heißt eigentlich "Reformation"? Welche politischen Folgen hat die Reformation in Deutschland und Europa? Und was bedeutet es heute eigentlich, evangelisch zu sein? Diese Bücher bilden einen Überblick und neue Perspektiven - für Reformationsneulinge und "Alte Hasen".
auf evangelisch.de 

- Luther in die Grundschule!  
Von Lotte Blattmann 
Luther in der Grundschule?
 
Das Reformationsjubiläum 2017 ist eingeläutet. Lutherkekse, Luthersocken – und die Debatte darüber, wie das Jubiläum begangen werden sollte, ist im regen Gange. Sitzen wir mit einer Konzentration auf die Person Luthers einer Luther-Glorifizierung auf? Verdrängen wir dabei die Schattenseiten des Reformators? Oder drohen wir mit unserer Luther-Kritik, mancherorts einem rechten „Luther-Bashing“, zu Nestbeschmutzern der Reformation zu werden?  Welches Potential hat das Thema „Luther“ in der Grundschule?  http://www.rpi-loccum.de/material/ru-in-der-grundschule/4-16_blattmann 




2. RPI Impulse 3 /17: "Religion gemeinsam lernern"


EDITORIAL, Nadine Hofmann-Driesch, Christian Marker, Uwe Martini, Matthias Ullrich

PERSONEN & PROJEKTE
* Es ist Zeit "Auf Wiedersehen!" zu sagen und "Willkommen!" Nächstenliebe schafft Klarheit
* "Die Christen beten doch nur, wenn jemand stirbt!" oder "Der hat das böse Allahuakbar-Wort gesagt!! HILFE!!!"
* Religionslehrerinnen und Religionslehrer erhielten ihre Vocatio

GRUNDSATZARTIKEL * Bernd Schröder, Ist Religionsunterricht nach Art 7.3 GG zukunftsfähig?       
* Jan Woppowa, Zusammen ist man weniger allein        
* David Käbisch, Konfessioneller Religionsunterricht angesichts zunehmender Konfessionslosigkeit. Zwölf Thesen          

THEMATISCHE BEITRÄGE
* Anke Kaloudis, Religionsunterricht wohin?     
* Andreas Verhülsdonk, Die Zukunft des konfessionellen Religionsunterrichts - Anmerkungen zum neuen Bischofswort
* Felix Kerntke, Konfessioneller Religionsunterricht und die Konfessionalität der Religionslehrkräfte      
* Christoph Meier, Zur Situation des konfessionellen Religionsunterrichts in Rheinland-Pfalz     
* Nurgül Altunta, Berührungsängste abbauen und Begegnungen ermöglichen   

BEISPIEL-PROJEKTE
* Christian Marker und Wolfgang Ritz, Religionsunterricht in konfessioneller Kooperation          
* Anke Kaloudis, Lernen im Dialog          
* Marlis Felber und Brigitte Weißenfeldt, Maria - eine besondere Frau 
* Sophia Brand und Dagmar Ast, "Wie viel Paradies kann ich eigentlich ertragen?!"        
* Patrizia Pascalis, "Ich bin doch keine Hure!" - Weihnachten und der Koran      
* Kristina Augst, Vergleich der Offenbarungen im Christentum und im Islam      
* Birgit Kuhlmann, Der Hamburger Weg des Religionsunterrichts für alle - Aktuelle Perspektiven             
* Dennis Graham, Miteinander gerecht leben   
* Lisa Schätzlein und Ursula Alflen, Interreligiöser Dialog: Schüler begegnen den abrahamischen Religionen      

PRAXIS TIPPS  
Lit-Tipps  
Filme zum Thema  
Bibelhaus  
Reformation aktuell

PUBLIKATIONEN DES RPI             

TIEFGANG, Soenke Krützfeld     

Impressum

Zum Heft




3. Studienleiter für das RPI Mainz gesucht!!


Das Religionspädagogische Institut (RPI) der EKKW und der EKHN sucht zum 1. Februar 2018  eine Studienleiterin bzw. einen Studienleiter mit Dienstsitz in Mainz.    

Von der Stelleninhaberin / dem Stelleninhaber wird erwartet, das religionspädagogische Unterstützungssystem in der Region zu gestalten und weiter zu entwickeln. Die regionalen Fortbildungsangebote sind auf die Bedürfnisse der Schulen und Kirchengemeinden vor Ort hin abzustimmen. Hierzu bedarf es des Auf- bzw. Ausbaus von Netzwerken. 

Neben den regionalen Aufgaben übernimmt der Stelleninhaber / die Stelleninhaberin für das Gesamtinstitut auch eine schulfachliche Zuständigkeit (Grundschule oder Sekundarstufe I) sowie weitere zentrale Aufgaben. Neben der fachlichen Zuständigkeit und der Fortbildungstätigkeit wird die Mitwirkung bei der konzeptionellen Weiterentwicklung des Faches Ev. Religion erwartet. Dazu gehören die Zusammenarbeit mit den staatlichen und den kirchlichen Gremien und Einrichtungen in der EKKW und der EKHN, insbesondere mit dem Kirchlichen Schulamt in Mainz sowie mit dem EFWI in Landau.  

Zu den Aufgaben gehören insbesondere  
- Planung, Durchführung und Auswertung von pädagogisch-theologischen Fortbildungsangeboten, 
- Entwicklung von spirituellen Angeboten für Unterrichtende, 
- Angebote zur fachdidaktischen und methodischen Qualifizierung für den Religionsunterricht, Unterrichtsbesuche und Mitwirkung bei Prüfungen, 
- Einzelberatungen, Beratung von Fachkonferenzen und Fachsprecherinnen / Fachsprechern, 
- Beratung von Dekanaten und Kirchengemeinden bei religionspädagogischen Fachfragen, 
- Erarbeitung und Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien, Medien und weiteren Veröffentlichungen zu religionspädagogischen Fragen und Themen,  
- Wahrnehmung der schulfachlichen Zuständigkeit für das Gesamtinstitut, 
- Leitung der Regionalstelle Mainz,    
- Bereitschaft zur Übernahme weiterer Aufgaben.  

Bewerben können sich Lehrerinnen und Lehrer mit dem Fach Evangelische Religion an Grund-, Haupt-, Realschulen (und Realschulen plus), sowie an Gesamtschulen oder Gymnasien.   

Erwartet werden insbesondere folgende Fähigkeiten und Qualifikationen: 
- Mehrjährige Unterrichtspraxis im Fach Religionsunterricht in der Grundschule oder Sekundarstufe
- gute Kenntnisse im Bereich Schulpädagogik, 
- theologische Reflexionsfähigkeit, 
- Erfahrungen in der Lehrerausbildung und/oder -fortbildung, 
- Kommunikations-, Organisations- und Kooperationsfähigkeit, 
- Beratungskompetenz, 
- Mobilität im Zuständigkeitsbereich.

Bei beamteten Lehrkräften erfolgt die Besoldung nach Besoldungsgruppe A13/A14 des Bundesbesoldungsgesetzes, bei anderen Beschäftigten entsprechend der geltenden Kirchlichen Entgeltordnung zum TV-L. Die Stelle wird zunächst für einen Zeitraum von sieben Jahren besetzt, eine Verlängerung ist möglich. Lehrkräfte werden vom zuständigen Schulamt, bzw. der ADD in dienstlichem Interesse beurlaubt.  

Bewerbungen sind bis zum 30.9.2017 zu richten an das RPI der EKKW und der EKHN,  
Direktor Uwe Martini, 
Rudolf-Bultmann-Straße 4  
35039 Marburg

Weitere Auskünfte erteilt der Direktor Uwe Martini  
Telefon: 06421 969 114 
Mail: uwe.martini@rpi-ekkw-ekhn.de




4. Konfessioneller RU


- Veröffentlichung hilft Eltern bei der Entscheidung: Ethik oder Religion?
(PTI Drübeck) Wenn Eltern ihre Kinder zum ersten Mal zur Schule bringen, stehen sie auch vor dieser Frage. Dahinter verbirgt sich eine der wenigen Wahlmöglichkeiten, die Eltern für ihre Kinder in Bezug auf den Schulablauf haben. Um Müttern und Vätern bei dieser Entscheidung zu helfen, hat das Bildungsministerium Sachsen-Anhalt jetzt Informationsmaterial erstellen lassen, das den Familien der Schulanfänger bei der Wahl zwischen Ethikunterricht, Evangelischem und Katholischen Religionsunterricht helfen kann. So entstand in Zusammenarbeit des Landesinstituts für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) und den Fachberatern beider Kirchen ein Faltblatt, das kurz vor Beginn jedes Schuljahres an allen Grundschulen verteilt werden soll. Unterstützend dazu kann ein kurzer Film hier aufgerufen werden:  www.bildung-lsa.de

Hintergrund:
Evangelischer und Katholischer Religionsunterricht sind in Sachsen-Anhalt ordentliche Unterrichtsfächer. Sie bilden den sogenannten Wahlpflichtbereich zusammen mit dem gleichrangigen Ethikunterricht. Die Erziehungsberechtigten wählen - auch unabhängig vom eigenen Bekenntnis - eines der drei Fächer. Dieser Wahl soll eine umfassende und kompetente Elterninformation vorausgehen.

Ein Video dazu vom Bildungsserver Sachsen-Anhalt
http://pti.ekmd-online.de/portal/start/1-nachrichten/36942.html 
Das Faltblatt als PDF 


 - kompetenzorientiert und konfessionell-kooperativ – "Was gibt´s denn da zu feiern? 500 Jahre Reformation" (RPZ Heilsbronn)
"Die im letzten Schuljahr angekündigte Unterrichtshilfe: "Was gibt's denn da zu feiern – 500 Jahre Reformation?" ist fertig. Sie wurde in einer Kooperation zwischen dem RPZ Heilsbronn (evangelisch) und dem RPZ Bayern (katholisch) gemeinsam erarbeitet.  Die Arbeitshilfe beinhaltet zwei verschiedene Lernwege, die mithilfe der Lernlandschaft als Planungsmodell erstellt wurden. Das Modell der Lernlandschaft geht davon aus, dass sich in der Begegnung von Lebenswirklichkeit der Schüler*innen und Lernbereichen des Lehrplans Fragen ergeben. Ausgehend von diesen Fragen entwickeln sich individuelle Lernwege, die sich auf Antwortsuche machen. Schüler*innen der 3. und 4. Klasse stellt sich besonders die Frage "Werde ich den Übertritt schaffen?" Dieser existentiellen Frage begegnet der Lernbereich 8 "Das Evangelium der Bibel als befreiende Botschaft wahrnehmen" aus dem evangelischen Lehrplan für die 3./4.Klasse. Mit dem Lernweg "Bin ich gut genug?" machen sich die Schüler*innen ausgehend von der eigenen Lebenswirklichkeit mit Martin Luther auf die Suche nach Antworten in der Bibel auf diese gemeinsame Frage. Parallel zu den Kompetenzerwartungen des evangelischen Lehrplans werden in der Unterrichtshilfe Kompetenzerwartungen aus dem katholischen Lehrplan der 3./4. Klasse in den Blick genommen.   Das ist ein ganz neuer, aktueller Ansatz, der die Diskussion um einen konfessionell-kooperativen Religionsunterricht aufgreift und Wege aufzeigt, einander besser in den Blick zu nehmen. Evangelische und katholische Schüler*innen werden getrennt unterrichtet. Das ist manchmal schmerzhaft für die Kinder. Evtl. begegnen sie auch in den Familien schmerzhaften Erfahrungen der Trennung in evangelisch und katholisch. Ein zweiter, ausdrücklich konfessionell-kooperativ angelegter Lernweg beschäftigt sich deshalb mit der Frage: "Was gibt´s denn an 500 Jahren Reformation heute zu feiern?", und endet - nach dem Vorbild der beiden Kirchen – in der Gestaltung eines gemeinsamen Christusfestes.  
Vorbestellen können Sie die Unterrichtshilfe über die Materialstelle des RPZ Heilsbronn (materialstelle..rpz-heilsbronn@elkb.de).

- Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht wird ab 2018 in NRW möglich 
Vereinbarung unterzeichnet
 
Die evangelischen Landeskirchen in NRW und die katholischen Bistümer in Aachen, Münster, Essen und Paderborn haben eine entsprechende Vereinbarung zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht ab dem Schuljahr 2018/19 unterzeichnet. Sie gilt für Grundschulen und weiterführende Schulen im Sekundar I-Bereich. Die Vereinbarung zur konfessionellen Kooperation im Religionsunterricht finden Sie hier




5. Wettbewerbe


- Kurhessischer Medienpreis 2018: „Ich zeig‘ Dir meine Kirche...“  
Kirchen ziehen Erwachsene, Jugendliche und Kinder unterschiedlich in ihren Bann: In ihnen wird die Vergangenheit sichtbar und die Zukunft vorstellbar. Viele verbinden mit ihrer Heimatkirche persönliche Erfahrungen, wie z.B. die eigene Konfirmation, Hochzeit, oder Taufe der Kinder und andere Ereignisse. Egal, ob eine alte Klosterkirche, Kapelle, Ruine oder ein neuzeitlicher Kirchenbau - in jeder Kirche gibt es etwas Besonderes zu entdecken.   

Mit dem Kurhessischen Medienpreis 2018 lädt der Ev. Presseverband Kurhessen-Waldeck e.V. und das Netzwerk Kirchenpädagogik der AG Erwachsenenbildung (AGEB) Kirchengemeinden ein, die eigene Kirche mit einem selbstgedrehten, zwei- bis dreiminütigen Videoclip zu präsentieren. Der Kurhessische Medienpreis wird vom Evangelischen Presseverband Kurhessen-Waldeck e.V. vergeben und ist dotiert mit: 1. Preis 2.000 €, 2. Preis 1.000 €, 3. Preis 500 €.   
Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen über www.kirchen-paedagogik.de  oder das Referat Erwachsenenbildung: 0561 9378-283
Info: http://www.kirchen-paedagogik.de/kirche_virtuell.php 

-  „Der Friedhof der Zukunft“
EKHN und Stadt Wiesbaden schreiben Wettbewerb aus
  
„Der Friedhof der Zukunft“ – so ist ein Wettbewerb überschrieben, der vom Fachbereich Kinder und Jugend im Zentrum Bildung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Landeshauptstadt Wiesbaden, vertreten durch das Grünflächenamt, ins Leben gerufen wurde. Der Wettbewerb, der mit insgesamt 1750 EUR dotiert ist, richtet sich an Schülergruppen und Schulklassen der gymnasialen Oberstufe und an Berufsbildende Schulen auf dem Gebiet der EKHN.

 „Friedhöfe sind faszinierende Orte und ein Ort der Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen. Die Auseinandersetzung mit solchen Fragen ist gleichzeitig eine großartige Chance, mehr Intensität in das eigene Leben zu bekommen und Ängste, die sich aus dem Gedanken an die eigene Vergänglichkeit häufig ergeben, abzubauen“, so Stephan Da Re, Theologischer Jugendbildungsreferent der EKHN und Initiator des Wettbewerbs.  

Die Aktion startet vor den Sommerferien und bezieht sich auf das Schuljahr 2017/18. Die Preisverleihung und Würdigung der Beiträge soll am Tag des Friedhofs 2018 (16.09.) in der Trauerhalle des Wiesbadener Südfriedhofs stattfinden.   

Eine Broschüre im Format DIN A4, die Grußworte und den Text der Ausschreibung mit allen Informationen enthält, kann in gedruckter und elektronischer Form (PDF) beim Initiator des Wettbewerbs angefordert werden, der auch für Rückfragen zur Verfügung steht:  Zentrum Bildung der EKHN,  Fachbereich Kinder und Jugend, Pfarrer Stephan Da Re,  Erbacher Str. 17, 64287 Darmstadt,  Tel.: 06151-6690-135, E-Mail: stephan.dare.zb@ekhn-net.de 

 

Die Broschüre steht darüber hinaus auf www.friedhoefe-wiesbaden.de und www.ev-jugendarbeit-ekhn.de zum kostenlosen Download zur Verfügung




6. Vorankündigungen


1. Verschiedenheit achten - Gemeinschaft stärken 
Ein dialogisches Unterrichtsprojekt
Reihe „Aus der Praxis für die Praxis“ des RPI der EKKW und der EKHN
  

Dieses Heft gibt einen Einblick in ein Projekt der Theodor-Heuss-Schule in Offenbach. Das dialogische Unterrichtsprojekt „Verschiedenheit achten – Gemeinschaft stärken“, welches im Beruflichen Gymnasium im 11. Schuljahr angesiedelt ist, wurde mehrfach ausgezeichnet, so durch den Hildegard-Hamm-Bücher-Preis, den Integrationspreis der Stadt Offenbach, und gerade im letzten Jahr durch einen Besuch des Bundespräsidenten Joachim Gauck in der Schule. Was macht das Projekt so besonders?

Die Weiterentwicklung bisheriger Unterrichtsmodelle bedeutet nicht die Konfessionalität des RU aufzugeben oder den langsamen Rückzug aus dem System Schule. In Offenbach wird überzeugend deutlich, dass Schülerorientierung und ein dialogischer Ansatz die Auseinandersetzung mit religiösen und ethischen Fragestellungen vertieft und vielfach erst möglich macht.


Die Dokumentation besteht aus zwei großen Abschnitten: Im ersten Teil werden die Entstehungsgeschichte, rechtliche und didaktische Grundlagen und Zugänge zum Projekt aus verschiedenen religiösen / weltanschaulichen Perspektiven entfaltet. Im zweiten Teil werden die einzelnen Module vorgestellt. Im Anschluss an die Module finden Sie einen Großteil der eingesetzten Texte und Medien.

Die Broschüre ist bald erhältlich!
Bestellung: darmstadt@rpi-ekkw-ekhn.de oder info@rpi-ekkw-ekhn.de

2. Religion unterrichten in konfessionell gemischten Lerngruppen an Grundschulen  
Reihe „Aus der Praxis für die Praxis“ des RPI der EKKW und der EKHN
  
Die Broschüre wird gemeinsam herausgegeben vom BGV Fulda und dem RPI der EKKW und der EKHN

An vielen Grundschulen in Hessen wird der Religionsunterricht inzwischen in konfessionell gemischten Lerngruppen erteilt. Dies ist bislang rechtmäßig nur dann möglich, wenn schulorganisatorische Gründe vorliegen und die Erlaubnis hierfür von beiden Kirchen vorliegt. Doch wie soll in diesen Lerngruppen unterrichtet werden? Wie kann man beiden Konfessionen gerecht werden? Hinzu kommt, dass der RU sich weiteren Aufgaben zu stellen hat, wenn vermehrt auch konfessionslose Schülerinnen und Schüler daran teilnehmen.

Im vorliegenden Arbeitsheft werden exemplarisch Themen aufgenommen, bei denen konfessionelle Besonderheiten bereits in der Grundschule eine Rolle spielen. Für den RU in konfessionell gemischten Lerngruppen bedeutet dies, dass hier je nach Zusammensetzung der Lerngruppe diese Besonderheiten Beachtung finden sollten. Konfessionslose Schülerinnen und Schüler, die häufig zu Gast sind, lernen Neues kennen, stellen Fragen und dürfen eine eigene Position einnehmen. 

Bei der Erstellung eines gemeinsamen Fachcurriculums sollten konfessionsspezifische Inhalte miteinbezogen werden. Dieses Heft gibt dafür Beispiele. Die vorliegenden Unterrichtseinheiten sind an Grundschulen erprobt und / oder für gemeinsame Lehrerfortbildungen entstanden. Sie sind an das hessische Lernprozessmodell angelehnt. Unsere Vorschläge können sich auch als hilfreich erweisen, wenn der Religionsunterricht in konfessionellen Lerngruppen erteilt wird und die Fachschaft Religion (sofern eine besteht) zu einer engen Kooperation bereit ist. Im Sinne einer inklusiven Arbeitshilfe haben wir zu jedem Thema differenzierte Aneignungswege ausgewiesen.

Autorinnen: Marlis Felber (BGV Fulda) und Brigitte Weißenfeldt (RPI der EKKW und der EKHN)

Aufbau und Inhalte des Materialheftes  
- Thema 
- Raster mit Klassenstufe, Zeitbedarf, Kompetenzerwerb, thematische Schwerpunkte, konfessionelle Besonderheiten 
- Theologische / religionspädagogische Vorüberlegungen zum Thema 
- Mögliche Lernschritte nach dem Hess. Lernprozessmodell (mit Materialien)  
- Verwendete Literatur 

Kapitel:  
1. Halte zu mir guter Gott – eine Unterrichtseinheit zum Schulanfang 
2. Spiritualität anbahnen – Gebetsanlässe wahrnehmen 
3. Meine – deine – unsere Kirche – Gemeinsamkeiten stärken und Unterschiede wahrnehmen 
4. Martin Luther und die Reformation 
5. Feste im Kirchenjahr (konfessionelle Besonderheiten) 
6. Passion und Ostern  
7. Von Gottes Geist bewegt – Menschen in der Nachfolge Jesu (z. B. Franz von Assisi, Elisabeth von Thüringen, Bonifatius, Sternsinger)  
8. Simon Petrus – ein toller Typ?! 
9. Begegnungen mit Maria

Diese Broschüre ist bald erhältlich!
Bestellung:  info@rpi-ekkw-ekhn.de




7. Fit für den Unterricht


- Flucht und Zuflucht  
Eine Unterrichtsreihe für die Sekundarstufe I  
Von Imke Heidemann und Joana Hieret
   
Nach der anfangs überschwänglichen Willkommenskultur dominiert in den Medien momentan eine problemorientierte Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht und Zuflucht. Meldungen über Kriminaldelikte von Flüchtlingen, Ängste, Konflikte und die Frage nach deren finanziell möglichst wenig belastenden Lösungen prägen die mediale Debatte. Umso wichtiger ist es, den empathischen Blick auf die persönlichen Schicksale der Menschen, die ihre Heimat hinter sich lassen mussten, sowie auf das weiterhin geleistete Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher nicht zu verlieren.
http://www.rpi-loccum.de/material/ru-in-der-sekundarstufe-1/3-16_heidemann

 
- Spielend lernen
(rpi virtuell) Magazin für Lehramtsanwärter/-innen
Anhand ganz unterschiedlicher Beispiele zeigt Dr. Jessica Lütge, wie Unterrichtsziele spielerisch erreicht werden können. Es geht um Kennenlernen, Wahrnehmung, Festigung der Lerninhalte, Förderung des Klassenklimas und Spiele zum Stundenabschluss.
https://material.rpi-virtuell.de/material/spielend-lernen/  

- Spiele-Download
Don Bosco macht Schule
Don Bosco macht Schule bietet Teambuildingspiele, Lernspiele, Auflockerungsspiele und Kennenlernspiele zum Download an. Dazu einen Gottesdienst zu Don Bosco und Informationen zur Arbeit der Organisation. https://www.donbosco-macht-schule.de/header/downloads/  


- Neue Spiele für den Unterricht

Die Spiele, die Kurt Mikula zum Herunterladen zur Verfügung stellt, drehen sich oft um die Bibel: Bibelsuchspiel, Bibelfußball, Bibelquiz, aber auch ein Glaubensbekenntnisdomino, ein Jesusquiz oder ein Weihnachtsactivity sind dabei.
https://www.mikula-kurt.net/spiele/neue-spiele/  


- „Die 12“ oder „Was ist dir im Leben wichtig?“
Unterrichtseinheit für die Sek I zum Thema „Nachfolge“ 
Von Jana Milchner und Linda Schnackenberg
Was können Schülerinnen und Schüler an den Jüngern und der Nachfolge lernen?
Das Thema „Nachfolge“ knüpft unmittelbar an der Lebenswelt der Jugendlichen an. Die Jünger setzen sich mit viel Engagement für die Verkündigung der Botschaft Jesu ein. Der Fokus in ihrem Leben war klar: Jesus. Die Schülerinnen und Schüler sollen motiviert werden, ebenfalls einen Fokus in ihrem Leben zu setzen und sich zu überlegen, was in ihrem Leben wichtig ist.
http://www.rpi-loccum.de/material/pelikan/pel2-14/2-14_milncher-schnackenberg 




8. Fundsachen im Web


- Die fünf Sterbephasen nach Kübler-Ross
Diese Unterrichtseinheit für den Religionsunterricht konfrontiert die Lernenden mit dem Prozess des Sterbens. Ausgehend von eigenen Gefühlen zu einem Bild erkennen sie, dass Sterben in Phasen abläuft und begegnen so den von Elisabeth Kübler-Ross festgestellten fünf Sterbephasen.
zum Material

- Der Liturgische Kalender
bietet ein Kalendarium mit allen Feiertagen samt Lesungstexten, Wochenliedern, Psalmen und Predigttexten. Er ist jetzt auch auf einer Webseite der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) und der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) zu finden. Dort finden sich auch Hörbeispiele von Liedern und Texten. Die Suche zeigt auch an, wann welcher Feiertag in den kommenden Jahren sein wird: www.kirchenjahr-evangelisch.de.

- Gehört die Bibel nur in den Religionsunterricht? 
Viele Menschen denken, dass die Bibel ein Buch ist, das nur in die Kirche und in den Religionsunterricht gehört. Doch so ist es nicht. Die Bibel kommt auch in anderen Bereichen des Lebens vor, manchmal sogar sehr überraschend: So lassen sich biblische Texte in der Pop- und Rockmusik entdecken, ein Bibelwort kann sich in der Werbung oder einem Sprichwort verstecken. Künstler beschäftigen sich mit der Bibel, Komiker und Filmemacher, ja sogar Naturwissenschaftler. Und das hat durchaus seinen Grund: In der Bibel geht es um elementare Lebensfragen, die uns alle irgendwie berühren. Es geht um Freude, Vertrauen, Liebe und Gemeinschaft, aber auch um Einsamkeit, Krankheit, Verzweiflung und Tod.
Das Heft "Biblische Spuren entdecken" für die Schulklassen 5 und 6, stellt die Bibel in einen weiten Horizont und zeigt, dass man die Bibel in sieben verschiedenen Schulfächern (Biologie, Deutsch, Englisch, Geschichte, Kunst, Musik, Religion) entdecken kann. Dadurch wird das Heft zum Spiegel unserer Gesellschaft, in der die Bibel als Buch des Glaubens, des Lebens, der Kultur und der Geschichte seine bleibende Bedeutung besitzt.
https://www.die-bibel.de/fileadmin/user_upload/livebook/Biblische_Spuren_Entdecken/index.html


- Perlenjahr
  
Ein Jahr mit den Perlen (Bilder und Geschichten). Ein sehr schönes Angebot für den Elementarbereich und die Grundschule! Die Autorinnen schreiben dazu: “Vielleicht kennen Sie die Perlenarmbänder, die “Perlen des Glaubens” oder “Perlen des Lebens” genannt werden. In den Perlen stecken Themen und Fragen, die Höhen und Tiefen, Stilles und Lautes, Gewaltiges und Zartes des Lebens aufscheinen lassen. An und mit den Perlen können Menschen…"  
http://www.perlenjahr.de/


- Ninette - Dünn ist nicht dünn genug  
Online-Comic in 11 Folgen
  
(rpi virtuell) Das interaktive Comic in 11 Folgen mit Zusatzinfos und Hilfestellung zum Thema Magersucht. Die realistische Geschichte eines magersüchtigen Mädchens, fundiert recherchiert und auf Augenhöhe mit der Zielgruppe als interaktives Comic erzählt, macht "Ninette – Dünn ist nicht dünn genug" zu einem interessanten Angebot für den Einsatz im Religionsunterricht.  
https://ninette.berlin/mainsite/   

- Alles, was Menschen Recht ist 
Kurzeinheit zum Thema Menschenrechte (ab Klasse 9)
  
Ziel der Unterrichtseinheit ist es, dass die Jugendlichen für sich erkennen, dass jeder Mensch grundsätzlich mit gleichen Voraussetzungen geboren ist, die Lebenschancen aber aufgrund des Lebensortes, stark differieren. Es ist also kein Verdienst, wenn die Schüler und Schülerinnen in einem Land mit einem guten rechtsstaatlichen System und einem funktionierenden Sozialstaat aufwachsen – es ist Zufall! 
https://material.rpi-virtuell.de/material/alles-was-menschen-recht-ist/


- P
redigtPOP.net 
Die Mitmach-Datenbank für Popsongs im kirchlichen Kontext.
Hier finden Sie aktuelle Musik-Videos theologisch befragt.
http://predigtpop.net/ 


- Sarggeschichten
 
Sarggeschichten: Kurzfilme zu den Themen Sterben, Tod und Trauer
Was kann ich sagen wenn jemand gestorben ist? 
Wie gibt man Verstorbenen einen Platz im Leben? 
Wie macht man eine tolle Beerdigung? 
Antworten auf diese und noch mehr Fragen versuchen die Sarggeschichten zu geben. 

Sarggeschichten sind
– Impulse für Schule und Bildungsangebote, 
– Gedankenanstöße zwischendurch und 
– eine systematische Beschäftigung mit dem Thema Abschied und Sterblichkeit.   
Ein rpi-virtuell Feature




9. Zur Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden


- Neues Heft KU Praxis. Thema: Familie
Die Konfirmation wird im Blick auf die Familie zu einer Vergewisserungskasualie, die nach den Beziehungen fragt, die im Leben tragen und verlässlich sind. Für Eltern ist wohl deshalb die Konfirmation eines der wichtigsten Feste im Leben ihrer Kinder. Auch die Segenshandlung der Konfirmation empfängt aus dieser Frage heraus ihre Kraft und Faszination, denn sie fragt auch nach tragenden und verlässlichen Beziehungen mit Gott.
Dieses Heft will Mut machen, sich in der Konfirmandenarbeit der Familie anzunehmen. Sei es über gemeinsame Veranstaltungen von Eltern und Jugendlichen, sei es über die gemeinsame Vorbereitung von Gottesdiensten, sei es über die Thematisierung der Familie in der Konfirmandenarbeit. Im Mittelpunkt steht dabei der und die Jugendliche und gemeinsam mit ihnen fragen wir: Auf wen kann ich mich verlassen, im Himmel und auf Erden? 

Gütersloher Verlagshaus, 2017, 64 Seiten, mit CD, Broschur, DIN A 4
978-3-579-03215-3
19,99 EUR

Zum Heft: http://www.fachzeitschriften-religion.de/ku-praxis 

- Materialien für die Konfiarbeit
Es lohnt sich nicht nur, immer wieder einmal in den Materialpool des eigenen RPI zu schauen, sondern auch im RPI Loccum finden sich immer wieder Perlen für die religionspädagogische Arbeit. Hier ein kurzer Blick auf das Material der Loccumer für die Konfi-Arbeit:

- Mit Mose am brennenden Dornbusch. Ein Vorstellungsgottesdienst  
Von Andreas Behr   

- Von Sprachereignissen und ihren Wirkungen. Predigt zu 2. Petrus 1,16-18.   
Predigttext am letzten Sonntag nach Epiphanias  
Von Oliver Friedrich    

- Filmtipp: Storm und der verbotene Brief  
Von Kirsten Rabe     

- Genesis und Gender.   
Auf der Suche nach dem individuellen Konfirmationsspruch  
Von Andreas Behr   

- Das Hohelied.   
Ein Projekt für die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden  
Von Martin Wenzel

- Was machen die Mädels? – Was machen die Jungs?   
Ein lyrisch-musikalisches Spiel  
Von Ursula Remmers und Johanna Stukenbrook   

- Flucht und Ankommen.   
Bausteine für einen Gemeindegottesdienst  
Von Inke Wegener, Kirchenvorstand Klein Lengden, Martin Müller-Wetzel u.a.

Wo?
http://www.rpi-loccum.de/material/konfirmandenarbeit 

- Nochmal Loccum: Der Pelikan
Das Heft 3/17 des Loccumer Pelikans behandelt das Thema Rituale. Nicht nur aber besonders für die Konfi-Arbeit interessant, da auch das Ritual Konfirmation begutachtet wird. Absolut lesenswert. Chapeau Kolleginnen!
http://www.rpi-loccum.de/material/pelikan 

- Glaubenssätze auswendig lernen – Plakatserie von Prof. Lübking erschienen 
Thomas Ebinger macht sich Gedanken zum Auswendiglernen: "Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Hans-Martin Lübking, der uns beim Konfi-Wiki in Ulm einen wunderbaren Vortrag gehalten hat, den man auch noch graphologisch analysieren kann und dem nie die Ideen auszugehen scheinen." Siehe:  https://www.ejwue.de/fileadmin/proteens/konfis/upload/Hans-Martin_Luebking_Impuls.pdf

Beim Thema“Auswendiglernen“ in der Konfirmandenarbeit scheiden sich oft die Geister. Die sogen. „Experten“ rümpfen die Nase, die Konfirmanden sind meist nicht gerade begeistert, viele Pfarrerinnen und Pfarrer und auch nicht wenige Konfirmandeneltern finden es aber bedauerlich, wenn in der Konfirmandenarbeit kaum noch auswendiggelernt wird.

- Ausserdem: Überraschung!
Thomas Ebinger schreibt: "... u. a. über Eure/Ihre  schöne Broschüre habe ich hier einen Blogbeitrag für unseren neuen Institutsblog verfasst:    http://www.ptz-stuttgart.blog/2017/08/wie-geht-nachhaltige-konfirmandenarbeit/" Danke! 




10. Digitale Welten


- Wahr oder falsch im Internet?
Technisch gesehen sind die Digital Natives fit. Doch wie sieht es mit der Bewertung der Inhalte aus, mit denen sie konfrontiert sind? Die Unterrichtseinheit unterstützt Lehrkräfte dabei, elementare Aspekte der Informationskompetenz praxisnah und aktiv zu vermitteln. 
Zum Unterrichtsmaterial

- Handy in der Schule:
Chancen und Risiken - Das Smartphone nimmt in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen einen hohen Stellenwert ein. Für Schulen zeigt sich die Notwendigkeit, die Handynutzung in ein medienpädagogisches Konzept zu integrieren. Die vorliegenden Materialien unterstützen Lehrkräfte dabei.
Zum Unterrichtsmaterial 

- Das digitale Wir. Wie sich Freundschaft verändert
Diese Unterrichtseinheit für den Politik- und SoWi-Unterricht ist als schüler- und handlungsorientierte Lernaufgabe gestaltet. Die Lernenden beleuchten die Vorteile und Risiken digitaler Kontakte und erstellen einen Ratgeber für Eltern zur Nutzung sozialer Netzwerke.
Zum Material 

- Soziale Netzwerke  
Jugendliche bewegen sich täglich in sozialen Netzwerken. Die neuen Materialien im DGUV-Schulportal "Lernen und Gesundheit" regen durch den Vergleich verschiedener Positionen dazu an, über das eigene Mediennutzungsverhalten nachzudenken. 
Zum Material

- Das gute digitale Leben (Video)
Computer, Mobiltelefone und Tablets öffnen uns Türen zur digitalen Welt. Wie machen wir uns diesen Freiraum zunutze, ohne in Technostress zu verfallen? Das zeigt der fünfte Film der Animationsvideoserie "Little Green Bags" der Universität St. Gallen.
https://www.youtube.com/watch?v=ciZOwdJlNzo 

- 11 Apps zu Kirche, Religion und Glauben 
Jeden Tag nehmen wir unser Smartphone mehr als 200 Mal in die Hand – um Nachrichten zu lesen oder eine App zu nutzen. Diese 11 Apps zu Kirche, Religion und Glaube sollten Sie kennen. Diese sehr schöne Übersicht des Sonntagsblattes finden Sie hier

- Lernen für eine neue Welt 
Von Lisa Becker / FAZ
  
Die Digitalisierung schüttelt das Arbeitsleben kräftig durcheinander. Die Schulen müssen auf diesen Wandel vorbereiten, fordert die Wirtschaft. Tun sie das? Und braucht es dafür mehr als einfach nur ein paar Tablets?  
In etwa zehn Jahren, prognostiziert Monika Heusinger, werden die Schüler ganz selbstverständlich mit Datenbrillen auf der Nase in der „Virtual Reality“ (VR) lernen. Die Französisch- und Spanischlehrerin tippt auf ihr Smartphone und ruft ein Vokabel-Lernprogramm auf, mit dem man durch die Wüste spazieren kann. An verschiedenen Stellen stehen Schilder mit spanischen Wörtern, zum Beispiel „Cactus“ neben einem Kaktus. Das klingt futuristisch, doch mit ihrer Vorhersage ist Heusinger alles andere als allein. So setzen zum Beispiel der Elektronikkonzern Samsung und der Schulbuchverlag Cornelsen ebenfalls auf das schulische Lernen in der virtuellen Wirklichkeit. Sie haben eine Anwendung für den Biologieunterricht entwickelt, die gerade an einigen Schulen erprobt wird. Mit Tablet, Smartphone und VR-Brille können Schüler auf Entdeckungsreise durch den menschlichen Körper gehen und biochemische Prozesse „hautnah“ miterleben.
Zum Artikel


 - Digitale Medien im RU
Feature von rpi-virtuell
 
Die Ausstattung der Schulen in Deutschland – gemeint sind hier alle Schulformen – mit digitaler Technik und digitalen Medien ist z. Zt. sehr unterschiedlich: vom einzelnen PC im Klassenraum (mit Windows XP) bis hin zur Ausstattung aller SchülerInnen mit IPads, vom totalen Handyverbot bis hin zu flächendeckend nutzbarem WLAN – dazwischen existieren alle möglichen Varianten.     
Wer sich auf die Suche nach „Religiösem“ im Netz macht, wird schnell fündig: Nicht selten gelangt sie/er zu tendenziösen, wenig abgesicherten und oftmals von längst überholten wissenschaftlichen Standards geprägten Inhalten, die dazu noch professionell gestaltet sind. Schülerund Schülerinnen kennen die eigentlichen Intentionen und Tendenzen dieser Seiten vielfach nicht, da sie meistens nur über rudimentäres Hintergrundwissen und geringe Medienkompetenzen verfügen. Guter Religionsunterricht befähigt zur kritischen Auseinandersetzung mit religiösen Inhalten auch im Netz. Weil ein immer größer werdender Teil persönlichen Lernens heute im Netz stattfindet, ist eine dementsprechende Sensibilisierung, die auch im RU stattfinden kann, von zentraler Bedeutung.
https://news.rpi-virtuell.de/2017/07/10/digitale-medien-im-ru/ 




11. Interreligiöses Lernen


- rpi virtuell: Neue Themenseite Buddhismus    
Die Materialien wurden überarbeitet und mit neuen Artikeln ergänzt. Es gibt umfassende Entwürfe, viele Arbeitsblätter und wissenschaftliche Fachinformationen:
https://material.rpi-virtuell.de/themenseite/buddhismus/

- Islam – Religion oder Konfession       
Islam und Christentum bekennen sich zu einem Gott. Monotheismus, der Eingottglaube kann eine andere monotheistische Religion nur anerkennen, wenn diese denselben Gott anbetet. Die Alternative ist nur vollständige Ablehnung. Lehnt der Islam das Christentum im Ganzen ab? Oder ist das Verhältnis Islam – Christentum ähnlich wie das zwischen Christen und Juden?      
https://explizitnet.wordpress.com/2017/07/22/islam-religion-oder-konfession/

- Wir feiern EINE-WELT-FEST. Broschüre für die Kita  
Das Kindermissionswerk “Die Sternsinger” hat eine neue Broschüre für die Kita veröffentlicht: “In dieser Broschüre finden Sie viele Anregungen und Anleitungen für ein schönes Eine-Welt-Fest in Ihrer Kindertagesstätte. Freuen Sie sich auf Spiele, Bastelideen und Rezepte aus fernen Ländern. Eingeleitet wird die Feier mit einem Wortgottesdienst und fröhlichen Liedern." Weiterlesen: https://www.sternsinger.de/bildungsmaterial/kita/eine-welt-fest/ 
 
- Die Seite mit der Maus - Woran glaubst du? 
Video 7':30''
  
Im Rahmen der ARD-Themenwoche „Woran glaubst Du?“ vom 11. bis zum 17. Juni 2017 wurden auch spezielle Beiträge für Kinder produziert. Die bekannte Wissenssendung „Die Sendung mit der Maus“ hat beispielsweise einen Film zusammengestellt, in dem jüngere Kinder darüber sprechen, woran sie glauben. Auf dieser Seite finden Sie diesen Beitrag:  http://www.wdrmaus.de/extras/mausthemen/glaube/index.php5

- Orthodoxe Christen
Wir werden in letzter Zeit öfter angefragt, ob es Unterrichtsmaterial zum Thema "Orthodoxe Christen" gibt. Daher hier eine erste kleine Materialschau:
Für die Grundschule:
- Kerstin Keller, Marina Kiroudi, Radomir Kolundzic, Constantin Miron et al: Mit Christus unterwegs: Band 1/2 – Schulbuch, Kösel-Verlag,  2016 (Das Schulbuch für Jg.3+4 kommt erst noch auf den Markt). 
Für die Sekundarstufe I: 
- Stephan Sigg: katholisch. evangelisch. orthodox.: Die großen christlichen Konfessionen im Vergleich. Materialien für den Religionsunterricht (5. bis 10. Klasse), Auer-Verlag, 2016  
Für die Sekundarstufe II: 
- Marita Koerrenz: Ökumene Lernen: Auf der Suche nach christlicher Gemeinschaft in der einen Welt, Vandenhoeck & Ruprecht 2014 (Das Material ist eher geeignet für SEK II, eventuell auch für Jg.10) 
-EMOK, Geschwister im Glauben. Kirchen im Mittleren Osten (Heft Nr. 17 / Blaue Reihe), Hamburg 2012 (Textsammlung mit Bildern zu zentralen theologischen Fragen sowie ökumenischen und gesellschaftlichen Hintergründen, geeignet nur für Oberstufe, evtl. auch Gymnasiale SEK I (Jg. 10)        
- Petra Hilger / Rainer Zwenger, "Lass mich sehen deine Herrlichkeit." Arbeit mit Ikonen, Aus der Praxis für die Praxis „Bibel und Bild“, PTI Kassel 2014, S. 81-90 (Unterrichtseinheit für die SEK II)
- Petra Hilger, Christen als Minderheit im Nahen Osten. Unterrichtsideen für die SEK II (Q 4), in : Schönberger Hefte 3/2014, S. 20-23 (Beispiel eines syrischen Christen der rum.-orthodoxen Kirche in Syrien und Libanon sowie Hintergrundinformationen zu dieser Kirche, ihrer Theologie etc.)




12. Inklusion


- Inklusive Religionslehrer/-innenbildung
Peter Schreiner (Comenius Institut) schreibt: "Ich freue mich, Sie und Euch darüber informieren zu können, dass im Comenius-Institut weitere Bausteine für den Fortbildungsordner „Inklusive Religionslehrer_innenbildung“ als Online Ressource zur Verfügung stehen. Die Bausteine wurden von Dr. Annebelle Pithan, Dr. Rainer Möller gemeinsam mit einen Team von Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen ALPIKA-Instituten und Universitäten entwickelt. Es wäre schön, wenn Sie/Ihr in Ihrem Kontext auf diese Ressource hinweisen könnt."

Unter diesem Link finden Sie die Informationen zu den neuen Bausteinen.

Hier stehen direkt die neuen Bausteine von 2017 als ausdruckbares PDF sowie dazu gehörend eine kurze Einführung und ein Inhaltsverzeichnis zur Verfügung. Für die Vervollständigung des Ordners gibt es hier das aktualisierte Inhaltsverzeichnis sowie die Zwischenblätter für die einzelnen Module. Wir wünschen viel Erfolg bei der Weiterentwicklung einer inklusiven Religionspädagogik! 
Vielen Dank an das CI! 




13. Neues Material


- fluter (Nr. 63):  Propaganda
Fake News und postfaktisch: Das sind zwei Schlagwörter, die für eine bedenkliche Entwicklung stehen. Einerseits wird klassischen Medien vorgeworfen, zu lügen - andererseits werden im Internet Gerüchte verbreitet, die Menschen beschädigen oder sogar Wahlen beeinflussen. Ein Heft zum Thema Propaganda.  0,00 € zzgl. Versandkosten (ab 1 kg Versandgewicht)
http://www.bpb.de/shop/zeitschriften/fluter/250842/propaganda 

- Materialbuch 128: Quer durch die Bibel - Theaterstücke für den Gottesdienst
(Zentrum Verkündigung EKHN)
In diesem Buch geht es um biblische Texte, und wie wir sie spannend und ansprechend in unserer Zeit inszenieren können. Was ist ihre Botschaft, was wollen wir mit unserem Stück eigentlich dem Zuschauer und der Zuschauerin zum Denken mitgeben. Das Buch wird einen theoretischen Teil haben, in dem erklärt wird, wie man über Improvisationen und kreative Methoden zu einem Stück kommt, ohne dass jemand sich zu Hause hinsetzen und als Autorin tätig werden muss. Im zweiten Teil wird es eine bunte Mischung aus alt- und neutestamentlichen Stücken geben. Der Anspruch an alle Theaterstücke ist, den biblischen Text auf eine überraschende und neue Weise zu erzählen und zum Leuchten zu bringen. Dabei gibt es Tragisches und Komisches und einen bunten Pool an Inszenierungsideen für das nächste eigene Stück.  
Herausgegeben wird dieses Materialbuch von Uwe Hausy, Referent Spiel und Theater  
Preis : 17.80 Euro  
Sie können dieses Materialbuch vorbestellen 

- Materialbuch 126: Kunstimpulse - Andachten zu moderner Kunst in kirchlichen Räumen
(Zentrum Verkündigung EKHN)  
Glasfenster, Paramente, Altäre, Heiligen- und Engelfiguren, Himmelbilder und vieles mehr – die zeitgenössische Kunst in kirchlichen Räumen ist ausgesprochen vielfältig.  Dieses Buch bietet dazu dreiundzwanzig Impulse in Wort und Bild. Zu jedem Kunstwerk gibt es eine Kurzpredigt und eine Einführung über den Künstler oder die Künstlerin, das Werk und den Ort. Die Kunstimpulse eignen sich für Andachten von fünf bis fünfzehn Minuten Länge. Sie sind nach dem Kirchenjahr geordnet und können in unterschiedlichen Zusammenhängen genutzt werden: zum Beispiel für den Beginn einer Kirchenvorstandssitzung, für Andachten mit Gemeindegruppen, für das Gespräch mit Konfirmandinnen und Konfirmanden oder als Grundlage für eine Sonntagspredigt.  Die Kunstwerke sind meist nicht älter als zehn Jahre und befinden sich in Kirchen, Krankenhauskapellen oder Gemeindehäusern auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.   
Herausgegeben wird dieses Buch von Markus Zink, Referent für Kunst und Kirche  
Preis: 18,80 Euro  
Bestellungen im Online-Shop des ZV  

 - Die Bilder sind frei: Luther und die Avantgarde - Religions- und kunstpädagogische Impulse Valtink, Eveline & Mertin, Andreas (Hg.)
[aus dem Vorwort:]  Das vorliegende Buch ist im weiteren Kontext der Ausstellung „Luther und die Avantgarde“ in Wittenberg, Kassel und Berlin entstanden. Es hat seinen Schwerpunkt auf jenem Teil der Ausstellung, der in Kassel präsentiert wird, möchte aber zugleich den gesamten reformatorischen Hintergrund für das protestantische Verhältnis zu den Bildern und zur Kunst seit der Reformation für den schulischen Unterricht einsichtig machen. ... Dieses Arbeitsbuch möchte vor allem eins leisten: der gegenwärtigen und den nachfolgenden Generationen zu verstehen helfen, wie die protestantische Haltung zu den Bildern und zur Kunst sich entwickelt hat und welche Bedeutung das für die Kunsterfahrung in der Gegenwart hat. Dabei wird ein weiter Bogen gespannt: vom Vorabend der Reformation bis in die konkrete Ausstellung von Zeitgenössischer Kunst in einer Kasseler Kirche der Glaubensflüchtlinge. Aber die Gegenwart – das ist die implizite These – ist nicht unbeeinflusst von historischen Entwicklungen, die, wenn sie schon nicht ihre Ursache in der Reformation haben, so doch von ihr dramatisch beschleunigt und vor allem reflektiert wurden. 
Zu bestellen ist das Buch über: projektmanagement@ekkw.de  zum Preis von 10,00 €   
Über den Buchhandel mit ISBN-Nr.: 978-3-74484-040-8 zum Preis von 14,90 €   




14. Videos und Filme


- Strebt aber nach den größeren Gaben! 
(Webcompetent) Video mit Unterrichtsimpulsen
Imperative begleiten uns unser Leben lang und entfalten gerade im Kindes- und Jugendalter eine starke Wirkung. „Streng dich in der Schule an, damit du später mal die Wahl hast!“ Dieser Appell ist sicher nur den Wenigsten erspart geblieben. Und er ist ohne Zweifel gut gemeint. Die Förderung und die damit verbundenen Wahlmöglichkeiten sind für Heranwachsende jedoch grundsätzlich ambivalente Erscheinungen. Sie können, aber sie müssen auch wählen. Sie können falsch oder richtig entscheiden und alles Kommende mit Vorfreude oder Zukunftsangst wahrnehmen. Und auch die beteiligten Erwachsenen bewegen sich stets auf einem Grat zwischen Förderung und Überforderung, zwischen Hilfestellung und Zwang.
http://webcompetent.org/strebt-nach-den-groesseren-gaben/#more-5346 

- A single life: Richtig leben    
(Webcompetent) Video mit Unterrichtsimpulsen.
Pia ist gerade am Essen, da klingelt es an der Tür. Auf der Schwelle findet sie einen Umschlag mit einer Schallplatte. Sie legt auf und „A SINGLE LIFE“ erklingt. Zum Rhythmus der Musik greift sie nach der Pizza. Doch da gibt es einen Knacks, die Platte hat einen Sprung. Und jetzt entdeckt Pia, dass man mit dem Drehen der Platte in seiner eigenen Biografie, seinem eigenen Leben, hin und her reisen kann: in die eigene Kindheit, in die Jugend, in die letzten Sekunden. Der Kurzfilm erzählt im Zusammenspiel mit dem Songtext von der einen einzigen Chance des Lebens und von der damit verbundenen Aufgabe, das Leben „richtig“ zu leben. Mit den Zeitsprüngen gelangt man in Pias unterschiedliche Zimmer. Jeder Raum erzählt ein Kapitel. Zukunftsträume und Erinnerungen fließen ineinander. Gegenstände in Pias Zimmer erzählen etwas über sie und Dinge, die ihr wichtig sind. Im Regal stehen zum Beispiel verschiedene Buchtitel (Time ist never ending?, Bad Timing und Time is on my Side des Zeitreisenden Marty McFly, ), wechselnde Spruchkarten und Symbole aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen, Fotos von besonderen Momenten und eine Milchtüte der Marke „Diary“. All diese Gegenstände lassen erahnen, dass „Zeit“ für Pia in den unterschiedlichen Lebensphasen ein Thema ist, mit dem sie sich auseinander setzt.  Der Kurzfilm kann zum hermeneutischen Schlüssel für die eigene Biografie werden, wenn man der Idee folgt, dass die Wohnung oder ein Zimmer der Spiegel seiner Bewohner ist. Dann geht es um die existentiellen Fragen nach Individualität, sozialer Anerkennung und Selbstwirksamkeit: Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Wie sollen mich die anderen sehen? Was kann ich erreichen und welche Grenzen erkenne ich an?  Der Film wurde 2014 für einen Kurzfilmwettbewerb entwickelt und produziert. 2015 war er für den Oscar in der Kategorie „Bester Animinierter Kurzfilm“ nominiert. Er gewann auf namhaften Festivals zahlreiche Auszeichnungen.
http://webcompetent.org/a-single-life-richtig-leben/ 




15. Das neue rpi-virtuell


Das neue rpi-virtuell mit 4 Kerndiensten

rpi-virtuell stellt die neuen Kerndienste News, Gruppen, Blogs und den Materialpool vor. Die modulare Struktur des neuen rpi-virtuell verringert die Komplexität des Angebotes aus Nutzersicht und fördert die Konzentration auf das Wesentliche. Die Auswahl der verschiedenen Module geschieht optisch über einen Pfeil im Kopfbereich der Dienste. 
Zum neuen rpi-virtuell: https://news.rpi-virtuell.de/2017/07/14/neues-rpi-virtuell/ 

- Materialpool
Der Materialpool ist eine ständig wachsende digitale Mediathek für ReligionspädagogInnen. Nahezu alle Inhalte sind frei zugänglich und kostenlos nutzbar. Vieles lässt sich auf die eigene Praxis hin leicht anpassen und mit eigenen Aufgabenstellungen versehen. Unterrichtende sind eingeladen, eigene Praxismaterialien beizutragen. Viele Materialien kommen nicht nur aus den religionspädagogischen Einrichtungen. Jedes Material wird inhaltlich geprüft, verschlagwortet und thematisch sortiert.
https://material.rpi-virtuell.de

- News
Die News bieten aktuelle und relevante Informationen zu Bildung, religionspädagogischen Veröffentlichungen und Veranstaltungen und digitalen Räumen. Nachrichten werden hier gemeinsam produziert, geprüft und diskutiert. Freie Lizenzen ermöglichen die Weiterbearbeitung der offenen Bildungsressourcen aus dem News-Bereich. Hol dir unseren Newsletter, scheu dich nicht, zu kommentieren oder selbst zu berichten!
https://news.rpi-virtuell.de

- Gruppen
Die Gruppen ermöglichen, offen oder geschlossen zusammen zu arbeiten. Hier finden Kurse und Arbeitsgruppen ihr Zuhause. Die vielfältigen Möglichkeiten des sozialen Netzwerks lassen keine Wünsche offen. Kollaborative Artikelbearbeitung, Gruppenbenachrichtigungen, mobiler Zugang und Einbettung aller offenen Internetformate erlauben kreative Gestaltung individueller Lernszenarien.
https://gruppen.rpi-virtuell.de

- Blogs
Mit den Blogs stellen wir alles zur Verfügung, um Inhalte im Web zu präsentieren, interaktive Lernwelten zu gestalten, Kongresse zu organisieren und Daten zu erheben. Vom persönlichen Portfolio über gemeinsame Projekte, das eigene Newsportal bis hin zum digitalen Schulbuch stehen für individuelle oder gemeinsamen Lernaktivitäten alle Möglichkeiten bereit.
https://blogs.rpi-virtuell.de

Aufgepasst: Die Abschaltung des alten rpi-virtuell.net ist für den 31.10.2017 geplant!

                 




16. Abraham


Ideen und Impulse zu "Abraham" aus dem riesigen Materiapool von rpi-virtuell.

- Abraham und der Glaube an den einen Gott
EKiR-Arbeitshilfe Christen und Muslime Nr. 1

(rpi virtuell) Die Arbeitshilfe der EKiR aus dem Jahr 2009 soll dem Gespräch zwischen Christen und Muslimen dienen und umfasst nach der Einleitung folgende Abschnitte: Der Glaube an den einen Gott, Die Frage nach der Einheit Gottes, Die Trinitätslehre als Auslegung der Einheit Gottes, Gottes Verheißung an Abraham
https://material.rpi-virtuell.de/material/abraham-und-der-glaube-an-den-einen-gott/

 
- Abraham in christlicher Perspektive. Worauf baut der christlich-muslimische Dialog?
Vortrag Ev. Akademie Berlin

Der Vortrag von Prof.em. Wolf Krötke auf einer Tagung der Evangelischen Akademie Berlin, der Zentralstelle für Weltanschauungsfragen und der muslimischen Akademie in Deutschland am 16.01.2010 kann hier aufgerufen werden: http://wolf-kroetke.de/vortraege/ansicht/eintrag/28.html  


- Abraham eint und (unter)scheidet
Artikel auf reformiert-info

Bertold Klappert zum Dialog-Modell der Nachbarschaft und WEG-Gemeinschaft des Islam und des Christentums mit folgenden Abschnitten: Abschied von Modellen der Trialog-Verhinderung, Der Gott Abrahams – der Gott Isaaks, Ismaels und der Völker, Jesus Christus bringt den Segen Abrahams in die Völkerwelt, Die Ausgießung des Geistes auf alles Fleisch, u.a.
http://www.reformiert-info.de/1850-0-56-7.html   


- Planet Wissen: Abraham
Überblick

Der Nomade Abraham ist eine der zentralen Figuren sowohl in der jüdischen Thora als auch im christlichen Alten Testament. Nach der Erschaffung der Erde, der Vertreibung der ersten Menschen Adam und Eva aus dem Paradies, nach Noah und der großen Sintflut beginnt die Geschichte Abrahams und damit auch die Geschichte des jüdischen Volkes. Ein Überblick auf Planet Wissen unter dem Thema "Religionen – Judentum".
http://www.planet-wissen.de/kultur/religion/judentum/pwieabraham100.html  


- Männer mit Ecken und Kanten - Abraham als Erzählfigur neu entdecken - nicht nur für Jungen
Vier Erzähleinheiten für Grundschule und Kindergottesdienst

Anhand von vier Erzählungen aus dem Abraham-Sara-Erzählkreis werden beispielhaft diese aktuellen Erkenntnisse aufgenommen und die "Gender-Frage" im Segensraum Gottes ins Spiel gebracht. Jungen und Mädchen können mithilfe des Symbols "Zelt" Gottes Segen als lebensbegleitenden Raum entdecken. Dieser Segensraum befreit zu einem Leben im Vertrauen auf Gottes verborgene Möglichkeiten angesichts männlicher und weiblicher Unmöglichkeiten. http://www.rpi-loccum.de/material/ru-in-der-sekundarstufe-1/ku_schliephake  


- Abraham: Grundschule Klasse 4 - Religion
Online-Quiz

Ein Online-Test mit 38 interaktiven Fragen zum Thema Abraham auf Schlaukopf.de. https://www.schlaukopf.de/grundschule/klasse4/religion/abraham.htm  

 
- Ich geh mit Dir - Abraham
Unterrichtsvorschlag zur Umsetzung des Bildungsplanes 2016 für den kath. Religionsunterricht
Klasse 5/6 Gymnasium

"Die Abrahamsgeschichte ist eine Reifungsgeschichte, die geradezu angelegt ist für „prozesshafte Kompetenzorientierung“. Sie erzählt vom Ringen eines Menschen um seine konkrete Lebensgestalt, sie thematisiert seine inneren und äußeren Auseinandersetzungen, sie zeigt Chancen und Konflikte auf, sie stellt die Frage nach gelingendem Glück („Segen“). Die Hinführung zu Abraham als Identifiationsfigur geschieht, mit Blick auf die SuS der Orientierungsstufe, beschränkt auf Gen 12; 15; 18." (Franz Domeier)
https://lehrerfortbildung-bw.de/u_gewi/religion-rk/gym/bp2016/fb4/2_curric/abraham/  


- Gottes Ansichten - Ansichten Gottes
Unterrichtsvorschlag für die Jahrgangsstufe 5

Dieser kompetenzorientierte Unterrichtsvorschlag verknüpft die Frage nach Gott und den Bildern, die sich Menschen von Gott machen mit der Person Abrahams und seinem Auszug in ein neues Land. So, wie auch der Besuch der 5. Klasse für viele Schülerinnen und Schüler oft ein Neubeginn auf unbekanntem Terrain ist.
https://www.schulentwicklung.nrw.de/materialdatenbank/nutzersicht/getFile.php?id=2854  

- Abraham - Musterseite
Musterseite des Auer Verlages

Der Auer Verlag stellt 22 Musterseiten des Heftes von Renate Maria Zerbe zu Abraham zur Verfügung, mit entsprechend gestempelten Seiten. So können Sie leicht überprüfen, ob sich eine Anschaffung lohnt und Ideen für Ihren eigenen Unterricht gewinnen.
https://material.rpi-virtuell.de/material/abraham-musterseite/ 


- God's Cloud: Abraham  
ZDF-Mediathek, Video, 6:51

Abraham gilt als Urvater des Glaubens, der sein gesamtes Leben auf Gott ausrichtet. Für die Juden gehört er zu den Erzvätern. Ibrahim, so der arabische Name, ist auch Stammvater der Muslime. Ein gut verständliches einführendes Video.  
https://www.zdf.de/kultur/gods-cloud/abraham-104.html  


- Abraham und Sara
Bausteine für eine Unterrichtsreihe in Klasse 3 und 4

In “Praxis RU primar”, der Beilage zu den Katechetischen Blättern 6/2014 hat Eva Sembach eine Unterrichtsreihe zu Abraham und Sara veröffentlicht. Hier geht es direkt zum PDF-Download: https://material.rpi-virtuell.de/material/abraham-und-sara-3/  


- Die Geschichte von Abraham und Sara
Musteransicht des Persenverlages

Der Persenverlag stellt sein Heft zu Abraham und Sara zum Download zur Verfügung, allerdings mit entsprechendem Stempel auf den einzelnen Seiten. Aber auf diese Weise können Sie sich gut davon überzeugen, ob Sie dieses Heft für gelungen halten und  zusätzlich Ideen für den eigenen Unterricht gewinnen.
https://material.rpi-virtuell.de/material/die-geschichte-von-abraham-und-sara/




17. Lit Tipps


Kleiner Hinweis in eigener Sache:
LitTipps. Ein Book-Review der etwas anderen Art


Die LitTipps wollen nicht nur über die neueste religionspädagogische Literatur informieren, vielmehr wollen die LitTipps die Lehrkräfte im Fach Religion, die Lust am Lesen haben, von ganz verschiedenen Seiten her inspirieren: Von der Fachliteratur bis zum Krimi, vom Hörbuch bis zum Computerspiel – einfach ohne Begrenzungen und gnadenlos subjektiv, auch nicht dem Götzen der Aktualität verpflichtet.    

LitTipps ist ein Service von Dr. Volker Dettmar, Schulpfarrer der EKHN, Journalist und Autor, Vater dreier Kinder. Seine Leidenschaften: Computer, Kochen, Fotografieren, notorische Neugier, Himmel über dem Kopf und natürlich Lesen. Die LitTipps gibt es als eine ständige Rubrik in den RPI-Impulsen. Die Online-Version bietet gegenüber der Printausgabe den ein oder anderen Hinweis oder Link.
www.lit-tipps.de




18. Die besondere Webseite: NARRT


NARRT: Das Netzwerk antisemitismus- und rassismuskritische Religionspädagogik und Theologie“ (NARRT) ist ein Projekt der Evangelischen Akademie zu Berlin.

Lange sind Worte wie Rassismus und Antisemitismus ausschließlich auf die deutsche Vergangenheit angewendet worden, jedoch nicht auf die Gegenwart der bundesdeutschen Gesellschaft. Zögernd – und immer auch auf Drängen derer, die durch Antisemitismus und Rassismus verletzt werden – ist damit begonnen worden, sie auch im Blick auf unsere Gegenwart zu reflektieren.      

Es gilt nun nicht nur, den in Deutschland vorhandenen und in letzter Zeit immer offener geäußerten Rassismus und Antisemitismus sowie weitere Ideologien der Ungleichwertigkeit in Kirche und Gesellschaft zu erkennen, sondern auch die eigenen theoretischen und praktischen Entstehungszusammenhänge besonders im eigenen Handlungsfeld einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Wir können nicht sagen: „Rassisten sind immer die Anderen!“      

„Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr?“ (Matthäus 7,3)

In der Rubrik "Theologie" finden sich Artikel und Vorträge, Gottesdienste, Studien, Flyer und Broschüren. In der Rubrik "Religionspädagogik" finden sich Artikel und Vorträge, Broschüren und Studien.
Sehr hilfreich!!
http://narrt.eaberlin.de/netzwerk/




19. Vortrag eines großen theologischen Lehrers


Lebendiger Gott: Erneuere und verwandle uns!
Von Jürgen Moltmann (2017)


Hier freue ich mich persönlich, diesen Vortrag meines großen theologischen Lehrers Jürgen Moltmann im Netz gefunden zu haben und Ihnen diesen heute über den Newsletter zugänglich machen zu können.* Die theologische Kraft von Jürgen Moltmann ist auch im Alter ungebrochen, sein politischer Scharfsinn eher noch ausgeprägter. Sehr gutes Material auch für den Reli Unterricht. (Uwe Martini)

*Vortrag auf der Generalversammlung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen in Leipzig, 30. Juni 2017    

Jürgen Moltmann, bekannt geworden mit seiner "Theologie der Hoffnung" und bereits 1970 für reformierte Belange unterwegs - mit einem Vortrag auf der weltweiten Vollversammlung der Reformierten in Nairobi, legte im Reformationsjubiläumsjahr den Gebetsruf der Generalversammlung aus: "Lebendiger Gott: Erneuere und verwandle uns!" Wenige Tage vor der Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung zwischen Lutheranern und Katholiken auch durch die Reformierten, erinnerte Moltmann an die "Lücke" in der protestantischen Gnadenlehre:  "Die Rechtfertigungslehre ist 'opfervergessen". Wir beten für die Vergebung der Schuld der Täter - aber wo bleiben die Opfer, an denen wir schuldig geworden sind?"

 

Zur Einstimmung für eilige Leser und Leserinnen einige Zitate vorweg:

• Politisches: Gott behüte uns vor „America first!“ „Die Ersten werden die Letzten sein“, sagt Jesus.

• Ökonomisches: Die Freiheit der „freien Marktwirtschaft“ dient nicht dem Leben aller Menschen. Freiheit in einer Gesellschaft von Starken und Schwachen dient den Starken, nicht den Schwachen. Ihnen dienen nur gerechte Gesetze und Staatengemeinschaften, die sie durchsetzen

• Ohne Religion?  Man kann auch ohne Religion leben, aber es ist ein reduziertes Leben. Die moderne Welt orientiert seine Bewohner an humanistischen, meistens aber an naturalistischen oder kapitalistischen Lebensbegriffen. Ein Leben, das den lebendigen Gott aufgegeben hat, ist ein Leben sozusagen ohne Oberlicht, ohne Transzendenz: Ein Leben, das die Transzendenz verloren hat, wird zu einem Leben ohne Selbsttranszendenz. Das Selbstverhältnis verkümmert und das Gewissen lässt sich beugen.

• Die Lücke in der Gnadenlehre:  Die Weltgemeinschaft reformierter Kirchen hat der Übereinkunft des Lutherischen Weltbundes und der römisch-katholischen Kirche über die Rechtfertigungslehre zugestimmt. Doch im Zentrum reformatorischer Theologie fehlt etwas. Die Truth and Reconciliation Commission in Südafrika hat es ans Licht gebracht: Die Rechtfertigung der Opfer der Sünden.

• Keine Demokratie ohne Gleichheit: Demokratie aber gründet nicht nur in der Freiheit ihrer Bürger und Bürgerinnen, sondern auch in deren Gleichheit. Die demokratische Gleichheitsidee ist mit einem Wirtschaftssystem unvereinbar, das immer größere Ungleichheiten unter den Menschen produziert. Ohne Gerechtigkeit in den Lebenschancen und ohne Vergleichbarkeit der Lebensverhältnisse stirbt das Gemeinwohl und zerfällt der Zusammenhalt einer Gesellschaft.

• „Die Fülle des Lebens“ als Zukunftsvision:  Der Schrei nach Gerechtigkeit kommt immer zu spät, wenn schon Gewalt und Unrecht das Leben der Schwachen schwer machen. Aber er muss kommen, wenn wir die Zukunftsvision ernst nehmen. Doch aus der Negation des Negativen ergibt sich noch nichts Positives. Aus der Überwindung von Unrecht ergibt sich noch kein Recht und aus der Gewaltlosigkeit ergibt sich noch kein Friedensdienst.

• Die Realisten kommen immer zu spät:  Wer dem „lebendigen Gott“ vertraut, sieht die Welt nicht nur nach ihrer Wirklichkeit. Das tun die Realisten und sie kommen immer zu spät. Wer auf die Zukunft vertraut, sieht die Welt nach ihren Möglichkeiten. „Alle Dinge sind möglich dem, der glaubt“, weil „alle Dinge Gott möglich sind“. Alle Wirklichkeit ist umgeben von einem Meer von Möglichkeiten. Alle Wirklichkeiten sind verwirklichte Möglichkeiten oder nicht verwirklichte alternative Möglichkeiten.

Zum Vortrag! http://www.reformiert-info.de/17995-0-0-14.html




20. In eigener Sache: Neuer Interreligiöser Newsletter


Die erste Ausgabe des "Interreligiösen Newsletters" ist raus! Glückwunsch! Der Newsletter ist ein Kooperationsprojekt des Zentrums Ökumene und des Religionspädagogischen Institutes (RPI), der beiden fusionierten Einrichtungen der EKKW und der EKHN. Wir wünschen dem Newsletter eine große Verbreitung.  

Das EDITORIAL lautet:
"Liebe Leserin, lieber Leser,    
die erste Ausgabe des Interreligiösen Newsletters ist da! Bei diesem Newsletter handelt es sich um eine Kooperation des Zentrums Oekumene und des Religionspädagogischen Institutes der beiden hessischen Landeskirchen. Der zunehmenden Komplexität und Vielschichtigkeit von religiösen Fragen in unserer Gesellschaft kann nur im Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure begegnet werden.  
Der interreligiöse Dialog wird auf verschiedenen kirchlichen Ebenen geführt und ist auch im schulischen Kontext von großer Bedeutung. Beide Bereiche können voneinander profitieren. Als Lehrkraft muss ich wissen, welche Moscheegemeinden im Umfeld der Schule liegen, welche Ansprechpartner ich kontaktieren kann, welche religiösen Feiertage es zu beachten gilt oder welche Themen den interreligiösen Dialog aktuell bestimmen.  
Umgekehrt zeigen sich gesellschaftliche Veränderungen an der Schule oft schneller als im Gemeindekontext. Aus der Perspektive der Kirchengemeinden verdichtet sich die interreligiöse Begegnung in der Schule. Auf kleinstem Raum brechen hier Fragen auf, die auch über die Schule hinaus von Relevanz sind, so zum Beispiel die Gestaltung von multireligiösen Gottesdiensten in Kooperation von Gemeinde und Schule.  
Der neue Interreligiöse Newsletter des Zentrums Oekumene und des RPI versucht diese unterschiedlichen Sichtweisen miteinander zu verbinden. Er bietet Informationen zu den Themen Kirche und Religionen sowie Schule und Religionen. Darüber hinaus finden Sie Veranstaltungshinweise und Material - sowie Internetlinks, die aktuelle Fragestellungen aufgreifen. Ein kleiner Denkanstoß schließt den Newsletter ab. Hier ist die Innenperspektive einer Religion zu hören.  Der Interreligiöse Newsletter erscheint zweimal im Jahr: im Februar und im September. Und nun wünschen wir eine anregende Lektüre.
Andreas Herrmann und Anke Kaloudis"

Aus dem Inhalt:   
Kirche und Religionen
Schule und Religionen
Fortbildungen und Veranstaltungen
Material und Internetlinks
Denkanstoß

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21. Humor und Absurdes


- Die eigene Band zusammenstellen
www.incredibox.com  
Sind Sie nicht mit einer flinken Zunge und gesanglichem Talent gesegnet? Macht nichts, mit Incredibox kann jeder coole Beats erzeugen.

- DeepArt: Ihr Foto als Gemälde im Stil berühmter Künstler  
(Lehrer Online) Haben Sie schon mal daran gedacht, eine ihrer Landschaftsaufnahmen mit Van Goghs "Sternennacht" zu kombinieren? Oder würden Sie gerne mal im Pop-Art Stil von einem Gemälde lächeln? Möglich wäre das jedenfalls mithilfe der Seite "DeepArt.io". Auf dieser Seite können Sie eines ihrer eigenen Fotos sowie das Foto eines Gemäldes, dessen Stil ihnen gefällt, hochladen. Ein ausgeklügelter Algorithmus rechnet ihr ursprüngliches Foto um, und passt dieses dem gewählten Kunststil an. Bis Sie die E-Mail mit ihrem Kunstwerk erhalten, kann es ein paar Minuten dauern, da Sie sich dafür in eine Warteschlange einreihen müssen. Die Ergebnisse können sich aber wirklich sehen lassen, wie die bunte Bildergalerie auf der Seite zeigt.
https://deepart.io/ 

- PI
Man nimmt an, dass in den Nachkommastellen der Zahl Pi jede beliebige Zahlenfolge steckt - garantiert auch Ihr Geburtsdatum, die ISBN-Nummer Ihres Lieblingsbuches oder Ihre Telefonnummer! Begeben Sie sich mit diesem Fundstück auf die Suche.
http://www.angio.net/pi/piquery.html 

- "Holyge Bimbel - Storys vong Gott u s1 Crew"
Im Netz ist die Vong-Sprache etabliert. Jetzt hat der Internet-Künstler Shahak Shapira Teile der Bibel in die gegenwärtige Sprache übersetzt.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/internetsprache-i-bims-die-bibel-1.3631901 

- Wieder mal: Funny Pictures
Cartoons aus den USA zu christlichen Themen. Geschmacksache!



rpi der EKKW und EKHN
IMPRESSUM

RELIGIONSPÄDAGOGISCHES INSTITUT
der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
Rudolf-Bultmann-Straße 4
35039 Marburg

vertreten durch
Uwe Martini, Direktor

Fon: 06421-969-100
E-Mail: info@rpi-ekkw-ekhn.de

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