MedienTipps

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Hier finden Sie ausgewählte Medien für den Einsatz in Schule und Gemeinde. Alle Medien sind in den Medienzentralen der EKKW und der EKHN erhältlich. Gerne können Sie dort erfragen, ob der gewünschte Film verfügbar ist. Viel Vergnügen beim Entdecken.

Ihre Irina Grassmann

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Archiv


Hier finden Sie MedienTipps und weitere Anregungen aus früheren Ausgaben der RPI-Impulse.

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Aktuelle MedienTipps


 
 

I'm muslim, don't panic


Dokumentarfilm von Almut Röhrl / Sabine Hackenberg | DVD complett | Deutschland 2015 | 27 Minuten | geeignet ab 12 Jahren

 

Wie sieht der Alltag junger Muslime hierzulande aus? Der Dokumentarfilm zeigt exemplarisch drei Jugendliche aus Stuttgart, wie sie auch in anderen deutschen Städten zu Hause sein könnten. Die siebzehnjährige, lebhafte Dilara trägt das Kopftuch aus Überzeugung und macht gerade ihr Abitur. Ihr Traumberuf ist Lehrerin. Yusuf besucht die elfte Klasse eines Wirtschaftsgymnasiums. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit gleichgesinnten Kumpels beim Chillen im Jugendhaus oder beim Sport. Die sechzehnjährige Jilan ist mit ihrer Familie aus Syrien geflüchtet. Sie geht in die neunte Klasse einer Werkrealschule, die im Rahmen eines baden-württembergischen Pilotprojekts Islamunterricht anbietet. Alle drei sprechen über Vorurteile, die ihnen begegnen, über Familie, Freundschaften, Glaube und Zukunftswünsche. Die DVD enthält Unterrichtsmaterialien für den Ethik- und Religionsunterricht für die Klassen 7. bis 10.



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Meine Beschneidung


Kurzspielfilm von Arne Ahrens | kfw | Deutschland 2013 | 17 Minuten | geeignet ab 10 Jahren

 

Wenn es eines gibt, auf das der neunjährige Ümit so gar keine Lust hat, dann auf einen Ausflug mit seiner Familie in die Türkei. Erst recht nicht, wenn es um die Beschneidung geht, die dort auf ihn wartet. Ümit vermisst seine Freunde in Deutschland, findet alle, vor allem seinen Cousin Haluk, blöd und fühlt sich total fehl am Platz. Aber Tradition ist Tradition, und so stellt sich Ümit seinen Ängsten. Aber nicht ohne sein Trikot von Mesut Özil. DVD mit Arbeitsmaterialien im ROM-Teil oder als Onlinemedium.


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Gottes Häuser


Dokumentarfilm von Anna Schreiber | FWU | Deutschland 2016 | 24 Minuten | geeignet ab 10 Jahren

Burak, Marta und Rufat besuchen miteinander ihre jeweiligen Sakralräume: Moschee, Kirche und Synagoge. Alle drei sind mit ihrem Gotteshaus vertraut, manches ist für sie aber so selbstverständlich, dass ihnen bei der Klärung bestimmter Fragen Experten weiterhelfen. Es werden die Gemeinsamkeiten aufgezeigt und Unterschiede zwischen Synagoge, Kirche und Moschee einander gegenübergestellt. Zu Gast in einem anderen Gotteshaus zu sein, kann - über das Bewusstwerden von Gemeinsamkeiten - helfen, Zugänge zu einer anderen Religion zu finden. Das "Eigene" kann zudem über das jeweils "Andere" neu erfahrbar werden. Die Filmsequenzen zu Moschee, Kirche (kath.) und Synagoge sind einzeln anwählbar. Mithilfe der Bildergalerie lassen sich Einzelelemente der Sakralräume vertiefend behandeln. Die Kirchen-Bilder eignen sich zum Vergleich einer katholischen und einer evangelisch-lutherischen Kirche. Das Arbeitsmaterial enthält u.a. Arbeitsblätter zur Umnutzung von Sakralräumen, zu liturgischen Funktionsorten und zur Geschlechtertrennung in Sakralräumen.

 

 

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Was glaubst Du? - Der Zusammenschnitt


Dokumentation und Kurzfilme von Medienprojekt Wuppertal | Deutschland 2011 | Gesamtlaufzeit 223 Minuten | geeignet ab 12 Jahren

Dieser Film ist Teil der Reihe "Was glaubst Du? Eine Filmreihe über junge Christen, Muslime, Juden, Hindus, Buddhisten und Nichtreligiöse in Deutschland". Im ersten Film (80 Min.) werden jeweils ein junger Christ, Muslim, Jude, Hindu, Buddhist und Nichtreligiöser mit ihrem gelebten Glauben bzw. Nicht-Glauben im Vergleich porträtiert. Sie berichten von Ihrer Beziehung zu Gott und zum Glauben, von ihrer Religion im Alltag, den Geschlechterbeziehungen, von Zweifeln, der Sinnfrage und den Vorstellungen von Tod und Paradies. Alle Themen sind einzeln als Kapitel auf der DVD anwählbar. Der zweite Film (143 Min.) zeigt eine interreligiöse Diskussion mit sechs Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Glaubensrichtungen zu folgenden Fragestellungen (die auch alle einzeln als Kapitel auf der DVD anwählbar sind): Was glaubst Du? Deine Gründe für den Glauben? Bedeutung und Praxis des Glaubens im Alltag? Bedeutung des Glaubens für Identität und Lebensweise? Zweifel und Glaubenskrisen? Diskriminierungserfahrungen? Legitimation von Gewalt und Krieg im Namen des Glaubens? Reflexion der eigenen Klischees und Vorurteile? Bedingungen und Chancen der Interreligiösität? Religiöse Projekte und Zukunftsplanung?

 

 

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Knowledge is the beginning - Daniel Barenboim und das West-Eastern Divan Orchestra


Dokumentarfilm von Paul Smaczny | Bundesverband Jugend und Film e.V. | Deutschland 2010 | 115 Minuten | geeignet ab 12 Jahren

Wir müssen die Mauern in unseren Köpfen brechen und einander verstehen, sagt ein junges Mädchen aus Ramallah. So ähnlich würde vermutlich auch der politisch engagierte Dirigent Daniel Barenboim sein Ziel beschreiben. Zusammen mit dem palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward Said setzt er sich durch gemeinsame Konzerte jüdischer und arabischer Musiker im Rahmen des von den beiden 1999 begründeten "West-Eastern Divan Orchestra" für eine Annäherung der verfeindeten Volksgruppen im Nahostkonflikt ein. Seit sein enger Freund Said im September 2003 gestorben ist, kämpft er allein dafür weiter und stößt auf Kritik in seinem Heimatland. In dem Orchester spielen junge Musiker aus Israel, den palästinensischen Autonomiegebieten, Libanon, Ägypten, Syrien und Jordanien zusammen. Nach den jeweiligen Probenphasen und Konzertreisen kehren die Jugendlichen in eine Welt zurück, die geprägt ist von Bombenanschlägen und militärischen Übergriffen und in der die Menschen aus den jeweils anderen Ländern meist als Feinde gelten. Es sind große Anspannungen, die sie bei ihrer Arbeit aushalten müssen, denn die politisch verfahrene Situation ist immer präsent und prägt die Diskussionen abseits der Proben. Aber das gemeinsame Ziel schafft eine ganz eigene Form des Dialogs jenseits aller ideologischen Grenzen. Der Filmemacher hat das Orchester von seiner Gründungsphase an begleitet. Er zeigt Auftritte u. a. in Berlin, Sevilla, Tel Aviv und Rabat (Marokko). Die größte Herausforderung war der Auftritt in Ramallah, mit dem der Film endet. Die DVD enthält umfangreiches Begleitmaterial.

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Bei uns um die Ecke - Sechs Kurzspielfilme zum Grundgesetz


Kurzspielfilme von Bernd Böhling | Evangelisches Medienhaus GmbH | Deutschland 2009 | 6 x 15 Minuten | geeignet ab 8 Jahren

Die Fernsehserie will Kindern einige Artikel der Grundrechte als Grundlage von Demokratie und Frieden näherbringen. Im Zentrum der Geschichten stehen Moritz (8) und Linda (14). Deren Eltern und der Großvater betreiben in Halle an der Saale ein Ecklokal. Die Gaststätte, der Kiez und die Schule der Kinder bilden den Rahmen für die sechs Geschichten. Es geht um folgende Artikel des Grundgesetzes: Art. 1 (Die Würde des Menschen ist unantastbar), Art. 2 (Freiheit der Person, Recht auf freie Entfaltung), Art. 3 (Gleichheit aller vor dem Gesetz, Diskriminierungsverbot), Art. 5 (Freiheit der Meinung, Kunst und Wissenschaft), Art. 6 (Schutz der Familie, Aufsichtspflicht), Art. 10 (Brief-, Post-, Fernmeldegeheimnis). In den Kurzspielfilmen geht es um ganz alltägliche Erlebnisse, in denen etwa ein neuer Mitschüler ausgegrenzt wird, weil er sich keine Fußballschuhe leisten kann, Eltern ein Versprechen nicht einhalten, ein Lehrer die Schülerzeitung zensieren will oder eine attraktive Chatbekanntschaft sich als Rollstuhlfahrer entpuppt. Alle Erzählungen verbindet, dass sie mit den Regeln und Normen des Grundgesetzes kollidieren, Konflikte auslösen und die Welt von Moritz oder Linda durcheinander bringen.

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Democracy - Im Rausch der Daten


Dokumentarfilm von David Bernet | Matthias-Film | Deutschland 2016 | 30 Minuten | geeignet ab 14 Jahren

Brüssel im Januar 2012. Die Europäische Union will den Datenschutz an das digitale Zeitalter anpassen. Justizkommissarin Viviane Reding ist zuständig für den Schutz der Bürgerrechte und will den Datenschutz in Europa reformieren, um klare Regeln zu schaffen, damit einerseits die persönlichen Daten der Bürger geschützt sind und auf der anderen Seite die wirtschaftlichen Interessen und Innovationen nicht behindert werden. Um ein solches Gesetz auszuarbeiten wird Jan Philipp Albrecht (MDEP – Grüne) als sogenannter Berichterstatter eingesetzt. Schließlich stellt Albrecht sein ausgearbeitetes Datenschutzpaket auf 220 Seiten vor und die Lobbyisten gehen ans Werk: fast 4.000 Änderungsanträge werden gestellt und müssen bei der Änderung der Gesetzesvorlage bedacht und neu verhandelt werden. Ergänzt wird der Film durch Arbeitsmaterialien im ROM-Teil. Zusätzlich ist auf der DVD der Originalfilm mit 105 Minuten zu finden, aus dem die 30-minütige Kurzfassung stammt.

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Jakarta Disorder - Ist Demokratie möglich?


Dokumentarfilm von Ascan Breuer | sixpackfilm | Österreich 2013 | 87 Minuten | geeignet ab 14 Jahren

Oma Dela lebt im Slum. Wardah ist dagegen eine Intellektuelle und politische Hochaktivistin. Zusammen versuchen die beiden die rechtlosen Armen Jakartas gegen die vielen Zwangsräumungen zu mobilisieren. Statt sich wie üblich während des Wahlkampfes für das Präsidentenamt von den elitären Bewerbern mit Almosen abspeisen zu lassen, wollen sie lieber echte Zugeständnisse an das Wahlvolk sehen: Ihr Forderungskatalog an die Kandidaten umfasst fünf Punkte, die ebenso einfach wie grundsätzlich sind: Arbeit, Wohnen und Bildung für alle, soziale Krankenversicherung sowie formale Anerkennung der informellen Wirtschaft. Sie wollen anderthalb Millionen Menschen dafür gewinnen, einen Vertrag zu unterschreiben. Damit versprechen sie, jenen Kandidaten zu wählen, der die fünf Forderungen wirklich umsetzen mag.Für Oma Dela und Wardah beginnt damit ein Kampf von Haustür zu Haustür. Mit voller Energie stürzen sie sich in dieses rasante Abenteuer und erzielen Erfolge.

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Ich bin dann mal weg


 

Spielfilm von Julia von Heinz | kfw | Deutschland 2015 | 89 Minuten | geeignet ab 14 Jahren

Der deutsche Entertainer Hape Kerkeling steht beruflich zwar auf der Höhe seines Erfolges, doch der dauernde Stress laugt in zusehends aus. Als dann auch noch gesundheitliche Probleme dazu kommen, beschließt er, ein halbes Jahr Auszeit zu nehmen und den alten Jakobsweg nach Santiago de Compostela in Spanien zu wandern. Anfangs noch skeptisch, was er von der Aktion eigentlich für sich erwartet, lernt er auf der Reise die unterschiedlichsten Menschen kennen. Aber vor allem auch sich selber sowie der Religion kommt der Künstler immer näher.

Einzelne Szenen des Films können separat angesteuert werden. Im Bonusmaterial wird auch der Weg vom Buch zum Film thematisiert, denn der Film basiert auf Hape Kerkelings gleichnamigen Reisebericht.

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11 Götter sollt ihr sein - Fußball als Religionsersatz


Dokumentarfilm von János Kereszti | kfw | Deutschland 2016 | 29 Minuten | geeignet ab 10 Jahren

Sie "pilgern" gemeinsam zu den Spielen, bei internationalen Wettbewerben wie Weltmeisterschaften auch ins Ausland. Für viele Fußballfans sind es längst nicht nur die 90 Minuten auf dem Spielfeld. Die Spieler und auch die Trainer verehren sie wie Heilige. Fußball und Religion haben viele Parallelen. Oder taugt der Sport gar als Ersatzreligion? Die „Liturgie im Stadion“ ähnelt oft der eines Gottesdienstes. Vom Gesang über "Gebete" bis hin zum Glaubensbekenntnis zu seinem Verein. Der Autor des Films hat mit Fans gesprochen, sie ins Stadion begleitet und mit einem gesprochen, der die beiden doch sehr ähnlichen "Welten" kennt: mit dem Frankfurter Stadionpastor Eugen Eckert.

Die DVD enthält Arbeitsmaterialien.

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Religiosität im Alltag


Dokumentation von André Rehse, Sebastian Freisleder | FWU | Deutschland 2012 | 25 Minuten | geeignet ab 14 Jahren

Gott neu entdecken - im ganz "normalen" Alltag? Spielt Gott oder Religion, Glaube im Alltag eine Rolle? Unter dem Aspekt schauen sich drei Jugendliche in dieser Dokumentation Bereiche an, die im Alltag vieler junger Menschen eine Rolle spielen -  Popgöttinnen, Fußballgott, Apple-Jünger. Der Film regt auch zur Diskussion darüber an, was Religion überhaupt ist, wie wir es heute definieren. Die Produktion wird durch umfangreiches Arbeitsmaterial ergänzt..

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"Bis ans Ende der Welt"


Dokumentarfilm von Michael Cencig | kfw | Deutschland 2007 | 44 Minuten | geeignet ab 12 Jahren

Gott neu entdecken - spätestens seit Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg" ist für viele Menschen das Pilgern der Weg der Suche nach - und manchmal eben auch auch der Entdeckung von - Gott. Kaum ein anderer Pilgerweg ist dafür so beliebt wie der spanische Jakobsweg. Auch Ulrich Reinthaler hat sich auf den beschwerlichen Fußmarsch gemacht und schildert in dieser Dokumentation seine Erfahrungen auf diesem beschwerlichen Fußmarsch.

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Und vorne hilft der liebe Gott


Dokumentarfilm von David Kadel | Matthias-Film | Deutschland 2016 | 36 Minuten | geeignet ab 10 Jahren

Gott neu entdecken - vielleicht bei meinem Lieblingsfussballer? Als Fan sammelt man jeden Schnipsel und jede Info über seine Stars, aber fragt man sich, wie sie zu Gott und zum Glauben stehen? David Kadel hat das getan. Er hat sich auf den Weg gemacht und die Profifußballer Anthony Ujah, Daniel Didavi, Elias Kachunga, Roger de Oliveira Bernardo, David Alaba, Sven Schipplock und Trainer-Star Jürgen besucht und interviewt. Sie alle sind tief in ihrem christlichen Glauben verwurzelt, leben ihn tagtäglich und schöpfen aus ihm ihre Kraft. Die Fußballer teilen ihre Gedanken mit den Zuschauern - und bringen so vielleicht manchen Fan zum Nachdenken über seine Beziehung zu Gott.

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Adams Äpfel


Spielfilm von Anders Thomas Jensen | kfw | Dänemark 2005 | 93 Minuten | geeignet ab 16 Jahren


Adams Äpfel – so nennt Ivan, Landpfarrer irgendwo im dänischen Nirgendwo, die Äpfel am kirchlichen Apfelbaum, seit Adam sich die Aufgabe gestellt hat, aus ihnen einen Apfelkuchen zu backen. Der aus dem Gefängnis entlassene gewalttätige Neo-Nazi Adam ist zur Resozialisierung bei Ivan, ebenso wie der arabische Tankstellenräuber Khalid und  Gunnar, Kleptomane, Trinker und Vergewaltiger. Für den Pfarrer Ivan ist das Leben eine Prüfung des Satans. Er hat großes Verständnis für die Sündhaftigkeit des Menschen und ignoriert konsequent alle Verfehlungen seiner Schützlinge. Nur das Gute will er sehen. Als Adam bemerkt, dass sich Ivan über die Tragödien seines eigenen Lebens belügt, will er ihn mit der grausamen Realität konfrontieren. Nach der Lektüre des Buches Hiob versetzt er dem Pfarrer einen theologischen Tiefschlag. Persönliches Leid rühre daher, dass Gott die Menschen hasse. Als Ivan schließlich nach der Diagnose „Gehirntumor“ in eine tiefe Depression fällt, deutet sich ein Wandel bei Adam an. Anzeichen von Reue und Mitgefühl für Ivan, Verantwortungsbewusstsein seinen „Mitstreitern“ gegenüber, Abwendung von alten Überzeugungen. Das stößt bei seinen alten Nazi-Freunden auf wenig Verständnis und gipfelt in einer gewalttätigen Auseinandersetzung, bei der Ivan einen Kopfschuss erhält. Der ihn allerdings – ein Wunder? – nicht tötet, sondern von seinem Gehirntumor befreit. Am Ende arbeiten Adam und Ivan gemeinsam. Der Film ist eine bitterböse Komödie und eine Parabel mit vielen Verweisen auf das Buch Hiob.  Bitte beachten: Der Film ist erst ab 16 Jahren freigegeben.

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