KONFIRMANDENARBEIT

Konfi-Arbeit kann weitergehen - verschärfte Bedingungen beachten

In Hessen und Rheinland-Pfalz ist die Konfi-Arbeit weiter möglich. Allerdings sollten die Regelungen vor Ort gut bedacht und sorgsam mit den Konfis und Eltern kommuniziert werden

Die hessiche Landesregierungen hat inzwischen die Konfi-Arbeit ausdrücklich zu den außerschulischen Bildungseinrichtungen gezählt, die weiter möglich sind:

Das hessiche Sozialministerium schreibt dazu:

"3. Kinder und Jugendarbeit im nicht-öffentlichen Raum und unterrichtsähnlicher Form Beispiele: Erste-Hilfe-Kurs, JuLeiCa-Ausbildungen, Konfirmanden-Unterricht etc. Angebote mit einem klaren Bildungsinhalt und wenig körperlicher Interaktion können stattfinden. Dies sind beispielsweise Seminare/Kurse für Gruppen. Dies bedeutet, dass die in § 5 Abs. 1 genannten Bedingungen umzusetzen sind. Die Beschränkung auf eine maximale Personenzahl ist aufgehoben. Zudem muss der Unterricht nicht so erfolgen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt werden kann. Wenn diese Bildungsangebote in geschlossenen Räumen stattfinden, besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung."

(Auslegung der Corona Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung vom 07. Mai 2020 für die Kinder und Jugendarbeit (Stand: 02. November 2020) )

In Rheinland Pfalz gilt weiterhin: 

"(2) Bildungsangebote in öffentlichen oder privaten Einrichtungen außerhalb der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sind unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen zulässig. Es gelten insbesondere das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2 Satz 1, die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3 und die Pflicht zur Kontakterfassung für die Teilnehmenden nach § 1 Abs. 8 Satz 1."
(Zwölfte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (12. CoBeLVO) Vom 30. Oktober 2020)


Aufgrund der Sorgen der Beteiligten (Konfis, Eltern, Teamer, Unterrichtende) und im Blick auf die Infektionsrisiken empfehlen wir weiterhin auch in den hessischen Gemeinden hinaus die Einhaltung der 1,5 m Mindestabstand.

Auch sollte Konfis, die selbst oder deren Erziehungsberechtigte wegen des Infektionsrisikos nicht an den Gruppentreffen teilnehmen wollen, eine ersatzweise Teilnahme "von zu Hause aus" ermöglicht werden.  Daher ist auch in Erwägung zu ziehen, die digitalen Möglichkeiten zu nutzen und die Konfi-Zeit "at Home" zu gestalten. 

Unsere aktuellen Empfehlungen

 

Der Krisentab der EKHN hat vor Veröffentlichung der neuen Verordnungen so formuliert (30.10.2020):

„Die Konfirmandenarbeit gehört zur Bildungsaufgabe der Kirche.
Konfirmandenarbeit soll – wenn möglich – in digitaler Form stattfinden.
Er kann – entsprechend des Schulunterrichts – auch vor Ort stattfinden, wenn Schutzmaßnahmen und die Schutzkonzepte für und in den Räumlichkeiten sicher eingehalten werden.
Die Kirchenvorstände entscheiden vor Ort, wie und ob dies möglich ist.
Konfitage oder andere Formen der Konfirmand*innenarbeit, bei denen Bewegung und gemeinsame Aktionen geplant sind, sollen nicht stattfinden.

Freizeiten für alle Zielgruppen sollen bis einschließlich Januar nicht stattfinden.“

Über aktuelle Regelungen informieren wir so zeitnah wie möglich auf unserer Sonderseite (dort auch Hinweise auf Materialien für Konfi@Home).

 

 

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